Eigentlich wollte ich ja den Blog übertragen, den ich am Donnerstag im „Eiscafé Adami" geschrieben habe – doch der folgt vermutlich erst am Samstagabend oder Sonntag.

Mir ist gerade danach, etwas anderes in den Blog hineinzuschreiben.

Zuerst einmal: Daran hat sich nichts geändert – dass mein Papa weiterhin die Person ist, mit der ich menschenübergreifend die meisten Worte spreche und mit der ich auch mit Abstand am meisten lache.

Möglicherweise ist es aber auch so, dass wir (Papa und ich) einfach unseren eigenen Humor entwickelt haben, der andere fassungslos zurücklässt. Selbst hier in der Familie rollt man gerne mal die Augen über unsere spontanen Lachausbrüche. Dabei sind wir weder „böse" noch besonders schwarzhumorig unterwegs – und trotzdem treibt es uns manchmal die Tränen vor Lachen in die Augen.

Zu meiner Überraschung fanden zum Freitagstraining der jüngsten 11 Kinder (darunter drei Neulinge) den Weg zu mir in die Turnhalle. Darunter auch gut gelaunte Eltern und zwei sehr nette Omas – die den Begriff Oma so klischeehaft bedienen, dass es eine wahre Freude ist.

Bei meinen zweitältesten fehlte heute allerdings die Intensität.

Übrigens fehlt auch „W", meine Co-Trainerin, erneut – ohne Entschuldigung.
Später wurde jedoch von einem der Trainingsteilnehmer an mich herangetragen, dass sie mir schreiben wollte, ihre Turnschuhe wären kaputt. Deshalb und nur deshalb könne sie mich beim Team nicht unterstützen. – Ohne Worte.

Ein Freitagstraining konnte außerdem nicht stattfinden, da ein Basar in der Turnhalle aufgebaut wurde. Dabei hatten wir noch Glück, dass das Basarteam Rücksicht auf uns nahm und uns bis 19 Uhr trainieren ließ. – Herzlichen Dank hierfür!

Das frühere Trainingsaus hatte aber auch etwas Gutes. Ich hatte gegessen und saß einmal pünktlich zur Fernsehshow „Let's Dance" auf der Couch. Die ersten 40 Minuten genoss ich auch die Show – bis ich unerwartet wegnickte.
Ab ca. 22 Uhr 45 war ich dann wieder dabei.

In den Werbepausen schalteten Vater, Mama und ich zum Frauen-Basketball-Länderspiel: Deutschland vs. Philippinen 113:80.
Das unterhielt uns ebenfalls sehr gut.

Findet doch im September die Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft in Deutschland (Berlin) statt. Hier dürften die Medien gerne noch etwas mehr Werbung machen. Die Fußballweltmeisterschaft ist zwei Millionenmal sichtbarer – auch aus Deutschland – als eine Frauen-WM eines Weltsports, die bei uns stattfindet.

Ja, ich weiß – ich gugge ja selbst gern - der Fußball ist eben des Deutschen liebstes (Sport-)Kind.

Das Zimmer ist sauber, ich fühle mich darin wie ein Urlauber.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie neu sich ein geputzter und einigermaßen ordentlicher Lebens- und Schlafraum anfühlt.

Natürlich gab es auch die legendäre Freitags-Nudelpampe zum Mittagessen. Diesmal in der Variation mit Frikadellen – die wir auch gierig und bis zur letzten Nudel als Familie aufaßen.

Schüssel leer – was ja heißen müsste, dass ab morgen auch die Temperaturen wieder ansteigen.

Vor einigen Stunden – ich brachte Müll raus – wurde ich von Dunkelheit, Nieselregen und einem frischen Wind begrüßt, der mir auch durch meinen orangenen Hoodie pfiff.

Dass ich jemals zum Sonnen- und Wärme-Fan mutiere, das wäre vor einigen Jahren wohl undenkbar gewesen.

Dem Samstag sehe ich schon sehr positiv entgegen.
Der soll ruhig werden. Ausgeschlafen will ich sein, einige notwendige Besorgungen in Worms machen und dann viel Zeit in einem Café „absitzen".

Abends – Zeit mit meinen Eltern verbringen.
Ich habe mir vorgenommen, freitags, samstags und sonntags (wieder) deutlich mehr Zeit mit meinen Eltern zu verbringen.

Denn mir geht es wahrscheinlich wie den meisten:
Ich habe nur eine Mama, einen Papa – und diese bestimmt nicht auf ewig um mich.


Passt gut auf euch auf und seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid?!