Am Sonntagmorgen war ich bereits kurz nach 7 Uhr auf den Beinen. Aufgrund des anstehenden Wettkampfes mit einer meiner Sportgruppen. Natürlich rief ich auch mein E-Mail-Postfach ab.

Erleichtert war ich, keine Absage für die anstehenden Wettkämpfe vorzufinden. Das hieß: alle gesund und keine Eltern, die ausschlafen wollten.

Doch da war eine Mail. Ich hatte eine Woche zuvor eine Kommunion fotografiert und meine Kontaktperson schrieb mir, dass sie dringend vorab Gruppenbilder brauche. … und die bekam sie, leider sonntagmorgens von mir in Hektik verschickt, ohne dass ich sie nochmals durchsah.

Am Abend bekam ich dafür eine Lektion erteilt, auf die ich gut und gerne hätte verzichten können. Meine Kontaktperson schrieb, sie sei enttäuscht von den Bildern. Sie wären schön, aber auf den Gruppenbildern hätten alle Personen seltsame Hände, außerdem seien Menschen darauf, die gar nicht dabei gewesen wären.

„Verdammte Axt" – sie hatte recht. Die Hände sahen arg geschunden aus, Menschen hatten abgeschnittene, zu viele oder zu wenige Finger. Lachen musste ich darüber, dass das Fotoprogramm einfach den Teil, den ich abgeschnitten hatte, mit zwei anderen Personen aufgefüllt hatte.

Natürlich habe ich mich für die missratenen Bilder entschuldigt. Den Montagabend brauchte ich fast drei Stunden, um das Ganze auszumerzen. Nur gut, wenn man noch eine Festplatte mit den Originalen hat.

Und die Moral von der Geschicht: Ohne Kontrolle Bilder zu versenden, macht man nicht.


Passt gut auf euch auf und seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid!?