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    Wolfgang Hohlbein: HAGEN VON TRONJE

    Inhalt:
    Hagen von Tronje gilt als der einsame, finstere Verräter und Königsmörder, während Siegfried, der Drachentöter und Herrscher der Nibelungen, der strahlendste aller Helden ist. Im Spannungsfeld dieser beiden großen, schillernden Gestalten entwickelt sich das dramatische Geschehen des Nibelungenepos.

    Daten:
    Überarbeitete Version von 2004
    Verlag: Heyne
    Seiten: 512
    ISBN: 3453530241
    ISBN-13: 9783453530249

    Fizzys Meinung:
    Hohlbein schreibt viel, was aber nicht zwingend heißt, dass er viel gefälliges schreibt. Ich persönlich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu Hohlbein. Mir gefällt nicht alles von ihm. Hier allerdings ist ihm ein Meisterstück gelungen. Die Nibelungensage ist zwar bekannt und freilich ändert auch Hohlbein nichts an den Geschehnissen oder Eckdaten der bekannten Sage, aber er erzählt sie aus einer anderen Sichtweise. Er fokussiert sich auf Hagen und lässt diesen Charakter ganz anders denken, als man sonst vom bösen Hagen denkt. Er überlegt und zweifelt an sich, hinterfragt manche Entscheidung, die nicht immer glücklich gewählt war. Dank der bildgewaltigen Sprache, in der Wolfgang Hohlbein die Geschichte erzählt erweckt er Charaktere und Handlungsorte zu Leben und ich habe selten einen so packenden, dabei tragisch-dramatischen Fantasyroman wie diesen gelesen. Kein Wunder, dass sich der von mir geschätzte Autor Bernhard Hennen für eine seiner universitären Arbeiten dieses Buch aussuchte.
    • Wolfgang Hohlbein... man kennt diesen Namen, sehe dessen Bücher immer in der Buchhandlung, aber habe noch nie etwas von ihm gelesen, ähnlich wie FrankWolfgang Hohlbein... man kennt diesen Namen, sehe dessen Bücher immer in der Buchhandlung, aber habe noch nie etwas von ihm gelesen, ähnlich wie Frank Schätzing. Aber danke für den Tipp, vielleicht wird ja das dann mein erstes von ihm.  Mehr...
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    • Schätzing ist toll. "Der Schwarm" oder "Die dunkle Seite" sind lesenswert.
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  •   Jenny hat den Beitrag vor 1 Monat mit 'Gefällt mir' markiert
    Daniel Evan Weiss: LA CUCARACHA ODER DIE STUNDE DER KAKERLAKEN

    Inhalt:
    Hochzufrieden und vergnügt lebt in der New Yorker Wohnung des jüdischen Rechtsanwalts Ira Fishblatt eine hochgebildete Kakerlakenkolonie der Spezies "Blatella germanica". Als Larven haben die putzigen Kerlchen in der Bibliothek des Anwalts gehaust und sich eine erstaunliche Bildung angefressen. Die Probleme der Kakerlaken beginnen erst, als Fishblatts anarchistische und lustvolle Freundin, von den Tierchen liebevoll "die Zigeunerin" genannt, den Anwalt verläßt und ihre Nachfolgerin Ruth sich als Putzteufel und neurotische Hygienefanatikerin entpuppt.

    Daten:
    Verlag: Goldmann Verlag
    Seiten: 288 Seiten
    ISBN-13 : 978-3442095780
    ISBN-10 : 3442095786

    Fizzys Meinung:
    Ein süffisant witziges Buch, das sich aber nicht in platten Witzen verliert. Die Geschichte wird erzählt aus Sicht von Nurmi, einer in einer Bibel aufgewachsenen und durch diese Literatur seelisch tief erschütterte Kakerlake. Deren Sichtweise auf die Welt der Menschen und deren zwischenmenschlichen Situationen sind teilweise herrlich skurril. Weiss spart nicht mit Seitenhieben auf jiddische Eigenarten, auf Hygienewahn und nimmt auch das Dasein von Großstadtsingles aufs Korn. Dennoch ist das Buch mehr als nur eine Komödie. Ich denke, leichte, humorvolle Philosophie trifft den Kern des Buchs am besten.
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  •   Freundchen hat den Beitrag vor 4 Monaten kommentiert
    Im Vorwort erinnert sich Franz Dobler an ein Party-Erlebnis mit einer Frau, mit der er gerne "näher zu tun gehabt hätte". Nach gebührendem Smalltalk stellte sie schließlich die Vertrauensfrage nach seinen musikalischen Vorlieben. "Ziemlich viel Countrymusik", erwiderte der Autor wahrheitsgemäß -- wodurch das gerade zart geknüpfte Band jäh zerschnitten ward. Mit mitleidigem Blick trug die Dame ihr Prosecco-Glas zu einem Herrn erleseneren Geschmacks.
    Selten hat einer so gescheit, böse und witzig über die seltsame und schöne Welt der Country-Musik geschrieben, über die, wie obiges Beispiel zeigt, selbst die Ahnungslosesten noch glauben, die Nase rümpfen zu dürfen. Zu gern hätte Dobler der unwissenden Dame erklärt, dass echte Countrymusik weder gleichzusetzen ist mit dem hiesigen Volksmusikgetümel, noch Ausdruck einer rechten Gesinnung ist. Dann hätte er ihr Johnny Cash vorgestellt, diesen düster brütenden Voodoo-Priester der verlorenen Seelen und ganz und gar ungemütlichen Opa seiner toten Enkel Sid Vicious und Kurt Cobain.

    Der Man In Black, so der Titel seiner Autobiografie, der 1955 bei Sun Records seine erste Single aufnahm und von Elvis persönlich den Ritterschlag zum besten Songwriter erhielt, führte ein Leben auf der Überholspur, gekennzeichnet von Karriereknicks und Zusammenbrüchen, Alkohol und Drogenmissbrauch. In einer Art Umkehrung des amerikanischen Traums entstand so eine Affinität gegenüber allen Verlierern und Verdammten dieses Lebens, wie Cashs Songs und unzählige Knastauftritte beweisen.

    Dem Produzentenwunder Rick Rubin ist es zu danken, dass Cash, der auf seinen annähernd 75 Platten nicht immer zu Höchstform auflief und fast schon abgeschrieben schien, mit seinen letzten drei Veröffentlichungen, darunter dem epochalen American III: Solitary Man, ein furioses Comeback feiern konnte. Dobler könnte bei seiner Musikfreundin späte Punkte machen, da Johnny Cash, ähnlich seinem Schicksalsgefährten Tom Waits, auf Schickeria-Partys inzwischen von Leuten zum immer schon geliebten Paradiesvogel erklärt wird. Der Country-Veteran dürfte auch das überleben.

    Quelle : Amazon
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  •   Mary Poppins hat den Beitrag vor 4 Monaten mit 'Gefällt mir' markiert
    AURIS
    DIE FREQUENZ DES TODES
    Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek
    Thriller

    Inhalt:

    Akustische Forensik, ein undurchsichtiger Profiler und ein entführtes Baby:
    die rasante Fortsetzung des Nr.-1-Spiegel-Bestsellers "Auris" der Thriller-Autoren Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek!

    "Hilfe, mein Baby ist weg! Hier ist nur Blut …" Nach kurzen Kampfgeräuschen bricht der panische Notruf einer Mutter bei der Nummer 112 plötzlich ab. Wenn jemand aus diesem Tonfragment Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Frau ziehen kann, dann der forensische Phonetiker Matthias Hegel – den einige nach wie vor für einen Mörder halten. True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist es zwar gelungen, Hegel vom Mordverdacht an seiner Frau zu entlasten, doch dabei ist sie der dunklen Seite des genialen Profilers deutlich zu nahe gekommen. Als Hegel nun im Fall des entführten Babys erneut auf ihre Recherche-Fähigkeiten zurückgreifen will, weigert Jula sich zunächst. Doch kann sie das Baby und seine Mutter wirklich ihrem Schicksal überlassen? Und was ist mit den Informationen zu ihrem tot geglaubten Bruder Moritz, die Hegel ihr angeblich beschaffen will?

    Gedanken:

    Der erste Auris Teil hat mir schon sehr gefallen. Und auch die Fortsetzung kann sich lesen lassen. Von der ersten Seite an ist dieses Buch spannend und dramatisch. Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig gut und flüssig. Man kann dieses Buch nur schwer aus der Hand legen. Hier und da ist mir die Story etwas zu actionreich und klischeehaft. Insgesamt ist es jedoch ein gelungener rasanter Thriller mit einigen netten Wendungen und einem Cliffhangar am Ende zum dritten Teil. Volle Leseempfehlung!
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  •   Jenny hat den Beitrag vor 4 Monaten kommentiert
    »Play yourself!« – »Spiel dich selbst!« So lautete die Standardantwort schwarzer Musiker auf die Frage, wie man ein guter Jazzer werden könne. In der Improvisation Persönlichkeit ausbilden und zeigen – das könnte auch das Motto für die Entwicklung des Jazz in Deutschland sein. Denn es gelang der deutschen Szene, die afro-amerikanische Musiktradition aufzunehmen und eine eigene Spielart zu finden.

    Wolfram Knauer zeichnet diesen Weg von den Anfängen nach dem Ersten Weltkrieg bis heute nach. Er taucht ein in das Berlin der 1920er, zeigt die Zurückdrängung von Swing und Jazz durch den Nationalsozialismus ebenso wie den Aufbruch im Nachkriegs-Frankfurt und den musikalischen Austausch mit den GIs, er beleuchtet die Szene in der DDR und illustriert die Umtriebigkeit der heutigen Jazz-Community.
    Knauers Buch basiert auf jahrzehntelanger Recherche und Leidenschaft – und es ist eine zum Standardwerk taugende Bestandsaufnahme des wohl vielfältigsten aller musikalischen Genres.

    Alle Facetten des deutschen Jazz:
    Vom Ballsaal Femina und dem Berlin der 1920er über Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Karl Walter und die Jazz-Szene der DDR bis zu Christof Thewes, Michael Wollny und Anna-Lena Schnabel.

    Quelle : Reclam
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  •   Fizzy Lemon hat den Beitrag vor 4 Monaten kommentiert
    Jon Krakauer: IN DIE WILDNIS

    Inhalt:
    Im April 1992 trampte ein junger Mann nach Alaska, um alleine in die Wildnis nördlich des Mount McKinley zu wandern. Sein Name war Christopher Johnson McCandless. Seine gesamten Ersparnisse von 25.000 Dollar hatte er gespendet, das letzte Bargeld verbrannt - er wollte ein neues, ganz anderes Leben beginnen. Vier Monate später wurde seine Leiche von einem Elchjäger gefunden. Jon Krakauer hat die abenteuerliche Wanderung des Chris McCandless anhand von Tagebucheintragungen, Postkarten und Interviews rekonstruiert. War Chris ein hoffnungsloser Romantiker gewesen oder einfach nur ein Spinner? Oder wurde er von einer Sehnsucht getrieben, die nur zu typisch ist für unser zu Ende gehendes Jahrhundert?

    Info:
    Verlag: PIPER
    Übersetzt von: Ulrike Frey, Stephan Steeger
    304 Seiten, Broschur
    EAN 978-3-492-25067-2
    Wurde 2007 von Sean Penn verfilmt.

    Fizzys Meinung:
    Jon Krakauer ist einer der großen Journalisten unserer Zeit und er versteht es, Reportagen und Biographien in einer durchaus süffisanten Weise zu erzählen, so dass es beim lesen nicht langweilig wird. Das schaffte er auch bei diesem Buch. Wobei er nicht nur die Geschichte des Aussteigers McCandless, der sich selbst auch Alexander Supertramp nannte, erzählte, sondern auch einen Blick auf die Gesellschaft wirft und anhand dieser sich selbst reflektiert. Somit trägt das Buch auch autobiographische Züge Krakauers selbst mit. Die Geschichte um McCandless packt einen und man liest begierig weiter. Ob man aber gleich zu Beginn erzählen musste, dass man die Leiche McCandless in einem Bus am Rande des Denali-Nationalparks fand, oder ob es nicht besser gewesen wäre, dies erst zum Schluss zu machen, weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es dem Buch einen anderen Spannungsbogen verliehen hätte wenn der Leser die 300 Seiten hindurch im Unklaren geblieben wäre, ob McCandless sein Glück oder sein Verderben fand.

    Lesenswert ist es auf jeden Fall, nicht nur für Jack-London-Romanitiker!
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  • Mary Poppins ist der Gruppe beigetreten.
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  •   Hasal hat den Beitrag vor 5 Monaten kommentiert
    Marcus Clarke: LEBENSLÄNGLICH

    Beschreibung:
    Im Jahre 1834 wird die Strafkolonie Vandiemensland, die ,,natürliche Besserungsanstalt" Seiner Britischen Majestät, zum Schauplatz eines aufsehenerregenden Geschehens. Zehn Gefangene bemächtigen sich in einem tollkühnen Handstreich der Brigg Osprey und suchen mit ihr das Weite, nachdem sie Mrs. Wickers, die Frau des Kommandanten von Macquarie Harbour, ihre zwölfjährige Tochter Sylvia und die beiden Schiffsoffiziere an der unbewohnten Küste ausgesetzt haben. Die schwerkranke Frau stirbt: in Sylvia, die tagelang in tiefer Bewusstlosigkeit liegt, ist jede Erinnerung an gute und böse Erlebnisse ausgelöscht. Wie der entflohene Sträfling Rufus Daws zu der kleinen Gemeinschaft stieß, welche Rolle er spielte und wer den Bau des rettenden Bootes bewerkstelligte, das zu erklären, bleibt Leutnant Frere vorbehalten, den alle Welt als den heldenmütigen Retter der kleinen Sylvia feiert.Die tragische Verwicklung, die dem Sträfling Rufus Daws zum Verhängnis werden und gleichzeitig das Schicksal des Mädchens Sylvia bestimmen, sind keineswegs das einzige Spannungselement dieses erregenden Buches.

    Der Engländer Marcus Clarke (1846 - 1881), der den größten Teil seines Lebens als Schriftsteller und Journalist in Australien verbrachte, versteht es meisterhaft, seine Leser von Höhepunkt zu Höhepunkt zu führen.Aus dem ,,Abenteuerroman", den Clarke, gestützt auf amtliche Berichte über die Strafkolonie Vandiemensland, ursprünglich schreiben wollte, wurde durch seine bewundernswerte epische Gestaltungskraft und sein großes psychologisches Einfühlungsvermögen ein Werk, das zwar alle Elemente des Abenteuerlichen in sich trägt, aus dem aber vor allem eine tiefe Menschlichkeit spricht.Wer einmal angefangen hat darin zu lesen, kann einfach nicht mehr aufhören. Eine sehr Herzergreifende Geschichte, noch dazu Unschuldig. Am Ende kommen die Beiden zusammen, aber um was für einen einen Preis....

    (Leider kein Bild oder Verlag gefunden)

    Fizzys Meinung:
    Ich kam eher zufällig an dieses Buch. Es war in einer Bücherkiste versteckt, die ich mal abstaubte. Eine Ausgabe aus der DDR, mit einem Anhang, der antikapitalistischer gar nicht mehr sein konnte. Aber das nur mal am Rande. Was Clarke zuerst als Fortsetzungsroman für eine Zeitung schrieb wurde später in einer vierbändigen Ausgabe verlegt und schildert die Zustände, die in den Sträflingskolonien herrschten ganz unverblümt. Sie zeigten schon im 19. Jahrhundert auf, wie willkürlich manche Menschen verurteilt wurden und kaum die Chance hatten, sich dagegen zu wehren. Also ergaben sie sich in eine Resignation, aus der allerdings auch eine gewisse Renitenz erwuchs. Gestützt auf wahre Begebenheiten schreibt Clarke hier ein abenteuerliches Drama, dessen Elemente in vielen Filmen auch aufgegriffen wurden. Bspw. ein Fluchtversuch, der natürlich zum scheitern verurteilt war und für Mithäftlinge tödlich endete, weil sie vom Rädelsführer genaugenommen als Proviant mitgenommen wurden. Das Buch ist wirklich packend zu lesen, trotz seines Alters, bei dem man eventuell befürchtet, dass es sich dem heutigen Leser verschließen würde.

    Interessanterweise konnte ich über dieses Buch mit meiner australischen Chatfreundin plaudern, da sie ja auf Tasmanien (wie Vandiemensland heute heißt) lebte und studierte und tatsächlich einen Abstecher nach Macquarie Harbour machte. Sie zeigte mir Fotos der Ruinen, die noch heute als eine Art Denkmal, vielleicht sogar Mahnmal stehen.
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  •   Fizzy Lemon hat den Beitrag vor 5 Monaten kommentiert
    Pascale Noa Bercovitch: DAS LÄCHELN DES DELPHINS

    Inhalt:
    Der seit seinem fünften Lebensjahr taubstumme Beduinenjunge Abid'allah wird durch die Freundschaft mit einem Delphin aus seiner Einsamkeit befreit. Beim täglichen Spiel mit dem Tier findet er zunächst seine Sprache, dann sein Gehör wieder. Pascale Noa Bercovitch entführt uns in das Fischerdorf Mezaina am Roten Meer. Ihr bewegender Bericht lässt uns eintauchen in die Welt der Beduinen am Rande der Wüste Sinai und erzählt voller Einfühlungsvermögen von einer wunderbaren Freundschaft zwischen Mensch und Tier.

    INFO:
    Verlag: Ullstein
    Jahr: 2001
    Seiten: 224
    ISBN-10 3548362915
    ISBN-13 978-3548362915

    Fizzys Meinung:
    Eine beinahe poetische Schilderung einer märchenhaften Freundschaft zwischen Mensch und Tier und der damit einhergehenden, fast wunderhaften Heilung des Jungen. Auch dass eine Jüdin über einen arabischen Jungen schreibt, würzt das Ganze. Es ist ein eher leises Buch, für das man sich wirklich interessieren muss, sonst würde es vielleicht schnell als langweilig entsorgt. Ergänzt wird es noch durch Fotos, u. a. der Delphinstatue, die mitten im Dorf wegen dieser Begebenheit errichtet wurde.
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