Ich merke wie es langsam Herbst in mir wird.
Heute habe ich erstmals seit langer Zeit mich darüber gefreut, dass mein Privatgemach nach Möbelspray duftet und durch die Ordnung und Sauberkeit eine besondere Gemütlichkeit auf mich ausstrahlt.
Über Sommer wird dies als gewohnter „Ist-Zustand" wahrgenommen. Jetzt als was unglaublich Tolles.
Das Leben fühlt sich anders an. Besonders nach der Alltagshektik, wenn man endlich zur Ruhe kommt. Es abends langsam wieder dunkler ist.
Ich liebe es ja Sport im TV zu verfolgen.
Aber heute ist die Freude ungleich größer. Ich freue mich regelrecht darauf die Zusammenfassungen der Champions-League-Spiele mit Vater anzuschauen. Dabei über die unterschiedlichsten Dinge familiär, politisch und weltweit zu witzeln.
In mir herrscht auch insgesamt eine andere Gelassenheit. Ich bin abgebrühter, innerlich ruhiger und nehme das Leben wie es ist, so wirklich komplett ohne zu granteln und zu hadern; hoffentlich hält das an.
Am Freitag schaue ich mir eine Trainerin an, die mich zukünftig bei einer meiner Sportgruppen unbedingt unterstützen möchte.
Die Frau möchte gerne mithelfen und hat wohl auch bereits einiges an sportlicher Erfahrung vorzuweisen.
Ich würde mich über zusätzliche Unterstützung freuen.
Werde die Hilfe jedoch erst ins Trainerteam aufnehmen, wenn ich merke, dass dies 6-8 Wochen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich zwischen uns harmoniert. Denn leidtragende wären immer die Sportgruppe.
Bei meiner Suche, wem ich meine Stimme bei den Bundestagswahlen zukommen lassen, bin ich immer noch nicht weiter, wie vor einigen Wochen.
Eine Aussage von „Armin Laschet" hat mich aufhorchen lassen.
Der Kanzlerkandidat behauptet; wer schnell(ist)e Internetanbindungen an alle Schulen verspricht, lügt, dies sei überhaupt nicht möglich.
In dieser Aussage liegt möglicherweise mehr als nur ein Korn Wahrheit.
Vor allem, wenn man vernimmt, wie viele sich über langsames Internet und Ausfälle bundesweit beschweren.
Morgennachmittag gibt's gleich mehrere Termine in Worms zu absolvieren.
Mamas Geburtstag spielt langsam auch eine wichtigere Rolle in meinem Kopf. Wenn auch (wieder viel) zu spät. – Eigentlich war ja mein Plan schon vor Wochen mich um Geschenke und Co. zu kümmern.
Hier war ich einfach erneut nicht gut organisiert.
Das hatte ich über Jahre hinweg besser gelöst.
Vor allem hoffe ich, dass ich dazu komme mich auch kurz in ein Café zwischen zwei Termine niederzulassen und bei einem leckeren Eis oder einer herrlich pappigen Cola, das Leben durch die Fensterscheiben zu beobachten. Vielleicht sogar dabei endlich wieder auch aus einem Café oder Park einen Stimmungseintrag zu verfassen. Der Letzte sah ich, ist vom Oktober 2020.
Jetzt geht's ne runde zum Sport … außer einer heißen Dusche, die bereits angekündigten Zusammenfassungen der Fußballspiele anzuschauen, die obligatorischen Buchseiten im Bett, wirds das für diese Wochenmitte gewesen sein.
„Guten Abend! – Wer immer Ihr auch seid?!"

Ich freue mich , wenn Ihr weibliche Hilfe bekommt und ich denke mal , es wird auch alles passen. Mein Gefühl sagt es mir :o