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„Ob Frau ob Mann wer kann der kann“

John Baker Sander
13. Oktober 2021(bearbeitet)
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Das war insgesamt ein sehr guter Dienstag. Ob Alltag, Familie oder Sport.

Die Heizungswärme tut mir zusätzlich gut. Auch wenn ich noch kein Thermostat hochdrehe. Dennoch erfüllt nun eine Grundwärme mein Schlafzimmer. Was sich ausgesprochen angenehm anfühlt.

Ich hatte am Abend echt was weggeschafft an herumliegenden Bildern. Weggeschafft im buchstäblichen Sinne. Viele Bilder hatte ich herausgeschickt an Menschen aus meiner Umgebung.

Selbst meine Podcasts funktionieren wieder.
Ich musste nur vom „Media Player" auf „VLC Player" umstellen und schon konnte ich wieder auf Podcasts zugreifen. Nicht nur auf einige, sondern auf alle aus meinem Podcatcher.


Man sucht offenbar krampfhaft Dinge, über die man sich in den Medien aufregen kann? Gut, das fällt nicht nur mir immer mehr auf. Mittlerweile gibt es im Netz und auch sonst in den Medien Kritik über die überzogene Kritik. – Daumen hoch für diesen Mut.

Da wird ein Ausspruch von einem Fußballexperten unnötig aufgebauscht:
„Das tut schon beim Hingucken weh! Die Frauen zu Haus bitte wegschauen bei dieser Zeitlupe".

Dieser Ausspruch war mit Sicherheit nicht einmal böse gemeint.
Diese Aussage wäre früher niemals beachtet worden.
Zumindest nicht auf bösartige Art und Weise.

Heute ist dieser Ausspruch mit Tagesthema. Wird als Sexistisch gewertet. … bitte? … ob Frau, ob Mann, wer sieht schon gerne einen verletzten Menschen am Boden liegen? … Ich verstehe es nicht.

Hm, vielleicht sind Frauen ja tatsächlich das schwache Geschlecht?
Aber wäre das wirklich etwas Schlechtes?
Wie oft war ich schon froh, dass Frauen weicher oder mehr Verständnis hatten. (Ist das ein schwacher Charakterzug? – Ich glaube nicht!)

Ich könnte alleine aus meinem Leben zwanzig (wahrscheinlich sind es eher zweihundert) Situationen nennen, in denen Frauen so viel härter, vor allem jedoch besser, weniger egoistisch und vernünftiger gehandelt hatten wie ich.

Mir ist das auch eine Warnung, meinen Senf in solchen Situationen nicht auch noch zuzugeben müssen.
Gerne und das wird sich auch zukünftig nur schwer vermeiden lassen: „Zu allem möglichen Käse", jedoch nicht zu so etwas unglaublich Doofem.

Wo man die Befürchtung haben muss, gewisse Menschen sitzen zu Hause und suchen nur nach einem Ausspruch, der vielleicht statt 100 % nur zu 62 % vollkommen korrekt war, um jedes Wörtchen im Nachhinein auf die Goldwaage legen zu können. Somit einer Person – die man privat überhaupt nicht kennt, vielleicht nie gesprochen hat, nicht ansatzweise weiß welcher Mensch sich dahinter verbirgt - genüsslich eines reinzuwürgen.


Wochenmitte …Fortsetzung von alledem was mir wichtig ist. Oder vereinfacht ausgedrückt von so viel gemochten Leben.
?



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer ihr auch seid?!"






Kommentare (2)

Jenny
14. Okt. 2021, 05:50
Tja John, wenn der Mensch nicht irgendwas zu motzen hat, dann ist er wohl nicht glücklich. Ich stimme Dir natürlich indem was Du geschrieben hast voll zu. Wer sieht schon gerne Menschen die sich ernsthaft verletzt haben.
Fizzy Lemon
14. Okt. 2021, 14:34
Das Thema "Empörungsgesellschaft" hatten wir ja schon öfters und ich bin langsam auch der Meinung, dass es mittlerweile immer mehr wird und man aus jedem Wort einen Skandal machen muss. Berechtigte Kritik ist in Ordnung, zumal dann wenn sie argumentativ vorgebracht wird. Aber die Empörung äußert sich heute nur noch in vulgären Beleidigungen. Und das ist keine Kritik mehr.
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