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The fridge in One year

G
Gelöschter User
13. Oktober 2021(bearbeitet)
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Täglich schaue ich in den Kühlschrank, Tür auf und Tür zu. Nichts drin was mich begeistert. Am Ende eine tolle Flucht. 

Es ist Mai 2020, Prüfungszeit. Es geht stark auf den Abschluss zu. Die Berufsschule jeden Donnerstag und Freitag war ein tolles Versteck, irgendwann begann ich alles am Laptop mit zutippen in allen Fächer. 8 Stunden am Stück, ich  lies mir das WLAN Passwort geben für Ausarbeitungen und surfte in Wirklichkeit. Berufschule war wie Urlaub. Zeit ohne Sie. Zeiten ohne Sie wurden mir heilig. Zeiten in denen ich in der Berufsschule war oder sie Arbeiten oder sie schlief, betäubt von ihren starken Psychopharmaka. Es waren Zeiten in denen ich am Handy oder Laptop mich vergrub in Portalen und schweigend ausschrieb. Ich lief jeden Tag mit neuem verschleiern meiner IP und meines Namens zu wichtigen bestimmten Stützen. Wenn du niemanden mehr hast, dann kannst du nur zurücklaufen und betteln, klinken putzen. Ich bekam mein Herz vom Schliersee dazu wieder mit mir zu kommunizieren, gewann eine Hexe dazu und suchte einfach Zuflucht. 

Langsam und leise Freundete man sich an. Hier und da heimlich, niemand durfte mich erkennen irgendwo. Mir blieben nur 3 Menschen und dann eine vierte Person, die Bergziege. Ich philosophierte und wurde aufgebaut und stark gemacht, mir wurde eine Rüstung antrainiert und das Gebrüll einer Löwin. Die Hese schickte mich immer wieder stark zurück in die Realität und den Überlebenskampf. Die Bergziege nahm sich ganz sensibel und empathisch langsam Zeit mir nach und nach das Ende Schmackhaft zu machen.


Täglich schaute ich in und am Ende auf den Kühlschrank, Sie lief  immer mehr aus der Spur, zum Ritzen gesellte sich der Alkohol, das Fremdflirten. Ich ging noch nie an der Handy eines anderen menschen, aber nutzte ihren Totenschlaf durch die Medis und sah nach. "Na hast du sie im Griff?", fragte der Kucki. "Klar die macht was ich will!" nur R. "Tja du bist eben eine Meisterin und R". "Ja so sollte es auch sein", antwortete R. Ich war beim Kucki immer das Rehlein, am Ende gabs sogar hier und da sowas wie Anflüge der Liebe. Zumindest zuneigende Gefühle, flirtereien und mehr. Weiter zerschlug R Schränke die ich zusammenschraubte und  fing an einfach so zu Flüchten. Warf mir zig mal den Verlobungsring vor die Füsse. 


Ich wollte sie einst mal Heiraten, nichts wars. Dauernd suchte ich sie Nachts, nach 8 Stunden Arbeit oder Berufsschule, zwischen Ausarbeitungen und Lernen. Wenige Wochen noch und ich musste doch bestehen?! Ich begann den Kühlshrank Stundenlang mit Kopfhörern auf voll zu malen mit Schulstoff der ersten beiden Lehrjahre, das dritte bekam ich gar nicht mehr mit, ich chattete oder döste in der Schule. Ich lachte in der Schule. Was ich anmalte,  Organsysteme, Prophylaxen, Krankheitsbilder und Ihre Ursachen und DIagnosen, Pflegeplanungen, das konnte ich alles im Schlaf und aus dem FF. Ich wusst, käme in der Prüfung dieses doer jenes Thema welches ist nicht kann, dann bin ich am Arsch. Am Ende versuchte ich Während des Unterrichts und in jeder Pause auf arbeit, was ich nicht begriff zusammen zuschreiben und zu lernen. 

Ich wandelte zwischen anschreien, But, Möbel bauen, Frau suchen und Nervenzusammenbrüchen wie schlafmangel hin und her zwischen den Prüfungen, zwishcen den Anforderungen in einer Praktischen, 4 schriftlichen und 3 mündlichen Leistunsgabnahmen. Am ende meiner Kräfte. Ich wurde immer dünner, die eigenen Schnittnarben brannten so sehr. Meine Arbeitskollegin und beste Freundin sah es . "Hör auf mit dem Scheiss!". Langsam öffnete ich mich auch real, ich konnte nicht mehr. Mir war das Ende so sympathisch, mich einfach gegen einen Baum setzen mit dem Auto. Der Ausweg und die Lösung. Ich muss doch bestehen, dann verdiene ich einiges erheblich mehr, einige Hunderter. Dann sind die Geldsorgen weg. "R ist ein Hausdrache oder?", fragte meine beste Freundin, "Du bist nicht mehr du, was ist los mit dir, komm wir schaffen das!"


Es dauerte wenige Tage, und nur einen Song. Die Bergziege schrieb weiter auf mich ein, sie hörte zu, sie beschwerte sich nie das es darum ging, das ich bei ihr Druck abliess und Ventil. Ich trank morgens mit ihr Kaffee und startete in den Tag und sie sendete mit "you can go your own way". Ich drehte es auf und hörte es, war allein und mir liefen die Bärentränen hinab. Ich musste mir den Mund zuhalten, ich weinte laut und ewig, Minutenlang. 

Und es war Prüfungszeit, Morgens 3 stunden Klausuren, danach 7 stunden zuhause lernen. Ich ging bewusst mittags um 12 an den Kühlschrank mit Kopfhörern und kritzelte und lernte bis mitten in die Nacht sofort als ich zuhause ankam.  R platzte täglich der Kragen,  zwischen drin kochen, Haushalt und sie zufrieden stellen, in den Pausen so tun als ob und  jede Nacht ihre Ausraster die mir den schlaf dann bis 3 oder 4 Uhr nahmen und um 6 wieder raus,  30 Minuten fahrt dann zur Nächsten Prüfung. Das ganze stand ich durch bis 16.Juni. 

Und da tat es eben diesen Schlag, ich begann mich Wochen vorher schon zu wehren, die Gespräche mit meiner Hexe und der Bergziege halfen, sie machten stark. Sie gaben mir selbstwert und eine Rüstung. Ich musste nicht so leben, mir das so bicht bieten lassen. Ich rechnte aus ..nein nicht mal das, war mri egal ob ich pleite und schulden in wenigen Monaten verdien ich mehr wenn ich bestanden habe und ich war von vornherein finanziell als Singelhaushalt geplant.  Ich begann gegenzusetzen, ich begann zu fordern, ich begann mich raus und zurück zunehmen. Und es knallte, es knallte so heftig Täglich, das ich schrie. Ich schreie nie, aber ich war so Laut wie noch nie in meinem Leben an diesem Tag. Ich trat ihr gegenüber und sie brachte kein Wort mehr raus, sie flüchtete und lief weg, als sie wieder kam, machte ich Schluss. 


Nicht irgendwann, sondern JETZT. "Pack deine Sachen Es ist aus, es reicht, ich kann und will nicht mehr." Und es herrschte Schweigen, R kontaktierte später ihre Schwester und wir packten ihr Hab und Gut in billige Mehrwegtüten aus den Läden, Ihr Rechner, das Rad und ihre Klamotten, alles ins Auto. Ich fuhr an diesem Tag trotz Fürhdienst am nächsten morgen 5 std bis 0 Uhr mit 200 KmH die Frau 700 Km wieder weg, dort hin von wo sie kam. Ihre Tüten stellten wir auf den Fußweg und ich zog ab. Wieder 5 Stunden Vollgas mit 200 KMH ohne Pause und lauter Musik. Es war befreiend. Die leeren autobahnen, ich war glücklich, so extrem und ging voll Adrenalin an meinen Frühdienst direkt von der Autobahn aus morgens um 6 Uhr. 
Niemand erfuhr etwas davon bis es Tage später war und ich mit meiner besten Freundin die ersten Worte davon sprach.

Monate später kam der Brief der Laso, Bestanden, die EinserFrau hatte  ihren Berufsabschluss mit einer 2 und zwei 3en. So sehr zog diese Frau meine Noten im letzten Lehrjahr runter. mehr war nicht mehr möglich unter Blackouts in Prüfungen und schalflosen Nervenzusammenbrüchen.



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