Die Sonne schien für einige Minuten besonders warm und gleichzeitig nieselte es leicht dazu vom Himmel. Der Nieselregen fühlte sich dabei nicht wirklich unangenehmer auf der Haut an wie die Sonne.
Da ich die Kombination aus Regen und Sonne nur selten gleichzeitig erlebe, fühlte sich dieser Augenblick fast surreal an. Vielleicht mein Lieblingsherbstmoment zur Wochenmitte.
Ich merke auch der Herbst ist, daran das die kleinen Bücherkisten am „Toto Lotto" die ich über Sommer ignoriert hatte wieder mein Interesse vermehrt wecken. Bücher zwischen einem und fünf Euro, die in mehreren Kisten in tollem Zustand vor dem Geschäft auf potenzielle Neubesitzer geduldig warten.
Ich nehme ja an, die Geschäftsinhaber sind begeisterte Leser, wissen jedoch, dass sie diese Bücher nie wieder nach der Erstlesung in die Hand nehmen werden und stellen die Bücher deshalb für kleines Geld und um das Lesen zu fördern zur Verfügung.
Wahrscheinlich bin ich da viel zu Idealistisch aber ich mag diese Fantasie sehr gerne.
Ach so, beinahe vergessen ich erstand für 2 Euro 98 ein „Nicolas Barreau" Büchlein mit dem klingenden Titel: „Du findest mich am Ende der Welt".
Ich kam heim und fand meinen Bruder – der auch zufällig da war – am Küchentisch sitzend vor. Er schrieb Nachrichten auf seinem Mobilphone.
Mehrmals sagte ich: „Hallo". Keine Reaktion.
Also nochmal: „Hallo". Erneut keine Reaktion.
Alle guten Dinge sind bekanntlich drei. „Hallo". Wieder nicht die kleinste Gunstbezeugung gegenüber meiner Person von meinem Bruder.
„Na, alles Gute bei dir? Wieder ließ er mich (scheinbar) eiskalt abblitzen.
Nett war es nicht, was ich dachte, wie ich die Küche verließ.
So was wie; du bist doch noch zu blöde um „Hallo" zu sagen? Was soll denn das? Nicht mehr alle Latten am Zaun? Arsch!
Ich fragte mich, ob ich was getan hätte, was ihn möglicherweise verärgert hatte? Mir fiel aber beim besten Willen nichts ein, wie ich ihn zugesetzt haben könnten?
Ungefähr zwei Stunden später kommt mein Bruder zu mir ins Schlafzimmer und entschuldigte sich für sein Ignorieren meiner Person: „Was wolltest du? Ich habe dich wahrgenommen, war aber so konzentriert auf die Nachricht, die ich zu schreiben hatte, dass ich mich gerade nicht vom Handy lösen konnte, tut mir echt leid?" - … „Schon okay!" Schoss es überrascht aus meinem Mund aufgrund seiner nachvollziehenden Entschuldigung. Natürlich bereute ich auch sofort meine doofen Gedanken.
Ich feierte endlich meinen ersten Schachsieg gegen den Computer.
Ja, ich bin sogar ein klein wenig stolz auf mich. Es fühlt sich echt gut an, den Gegner wenn auch auf dem Anfängerlevel Schachmatt gesetzt zu haben.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!"

das mit dem handy ist so eine sache ja es gibt auch tage wo meins rund um die uhr klingelt und man sich so durch den tag hilft lacht erklärt oder einfach nur da ist , aber man sollte schon für andere Personen ansprechbar sein , dann muss ich halt die sms noch und noch mal lesen um den sinn dahinter zuverstehen , ausserdem kann man doch der sms person sagen das man kurz was macht. bei ist es schon bekannt jeder schreibt wann er zeit und lust hat .
und John gedanken sind frei, dein handeln leider nicht , und du hast es doch klasse gemacht .