Nach einem „Langen Samstag" quälte ich mich am frühen Sonntagnachmittag aus dem Bett; Ich weiß, ich bin zu Bemitleiden.
Grund war aber nicht meine grenzenlose Sympathie für den Sonntag. Sondern da ich mich bereiterklärt hatte, Bruder und Eltern zu begleiten, um Vaters Schwester, meine Patentante nachträglich zum 70. Geburtstag zu gratulieren. Sie war mit Familie, Sohn & Tochter und ihren Familien um dem Jubiläumstrubel zu entfliehen für einige Tage in den Bayrischen Wald entflohen.
Es war ein friedvolles Stelldichein von ziemlich genau zwei Stunden. Die wir bei Schokolade, Kekse, Cola und Sekt nach herzlichen Gratulationen zusammensaßen. Während Geschwister sich austauschten über ihre Kindheit, der neueste Dorfklatsch aufbereitet wurde und sich ernsthaft besorgt über die immer mehr aufkommende „Shistorm Republik" geäußert wurde.
Ich bin dankbar das sich dieser Pflichtbesuch im Nachhinein nicht wie einer anfühlte. Ich wieder überraschenderweise anfange (mehr) Sympathien für Gefühlsmäßig (schon) aussortierte Menschen zu sammeln.
5 Dinge, die mich faszinierten & interessierten innerhalb der vergangenen Woche (nicht zwingend in dieser Reihenfolge):
- Das Wissen das ich mich verbal besser zurücknehmen kann, gelassen(er) antworten kann, wenn ich verbal oder schriftlich auch mit unseriösen Worten wie „affig" und Co. angegriffen werde
- Der wunderbare Gedanke; Weihnachten
- Das Musikfestival für Krebskranke Kinder mit dem Foto begleiten zu dürfen
- Mandarinen
- Menschen die mich an ihren Geschichten, Erinnerungen und Erlebnissen teilhaben lassen, sei es im Chat, Blog oder mittlerweile auch über Smartphone und „WhatsApp"
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!"

und in der familie aus zu sortieren ist immer so ein ding aber gut wenn man weis wo man steht.