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"Lebensstil-Argumente"

John Baker Sander
4. September 2019(bearbeitet)
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Ich finde zu meinem ureigenen Lebensstil (zurück).
Zumindest habe ich stark das Gefühl, das sich derzeit in mir eine Menge tut. Sowohl in Sachen Lebensqualität wie im Gedankenaustausch und Dialog mit anderen und mir selbst.

Ich denke mittlerweile öfters „Rutsch mir den Buckel herunter". Früher versuchte ich deutlich länger mit Argumenten – wenn mir ein Thema am Herzen lag – zu überzeugen. Bin ich nach einigen Minuten zum Entschluss gelangt, der Mensch ist mit keinem Argument der Welt zu überzeugen, lass ich es heutzutage (meist) bleiben. Da hatte ich früher deutlich einen weitaus längeren Atem.
Ich bin längst nicht mehr so erpicht darauf Fotoaufträge zu bekommen, wie noch vor Monaten. – Wobei ich dies natürlich nach wie vor sehr schätze. Es mir unbändige Freude bereitet.
Fürs Verständnis empfehle ich auch den vorangegangenen Blogeintrag.

Ich bin auf eine Art sicher offener und kommunikativer wie früher. Auf der anderen Seite genieße ich es mehr denn je, wenn ich mal keiner Menschenseele um mich habe. Ich einfach nur für mich sein kann.
Ich habe am Abend, nachdem ich Qualitätszeit mit meinen Eltern verbrachte, den Film „Spiderman Homecoming" angesehen. Der Film hat mich erstaunlich gut unterhalten. 2-3 Witzchen fand ich nicht so berauschend, jedoch bin ich wohl kaum die Zielgruppe für die solche Comicverfilmungen gedreht werden. … dennoch mag ich sie immer wieder gerne.

Der Online-Konsum regelt sich von selbst.
Weil ich wieder aufs deutlichste „Nein" sagen kann. Wenn ich nicht möchte, möchte ich eben nicht. … und das nicht nur Online.
Endlich habe ich auch die Kraft (mit wenigsten Ausnahmen), keine Probleme mehr, Menschen zu denen ich Kontakt suchte, die sich jedoch nie bei mir melden nicht nur von meiner Imaginären Freundschaftsliste zu werfen. Manchmal ist vorbei, vorbei.
Wer mich schon etwas länger kennt, der weiß, dass das Credo, das für mich stellvertretend steht: „Lieber ein Schrecken mit Ende, als Schrecken ohne Ende", ist.

Komme was da wolle, mich gibt's nur noch ganz, nicht nur ein bisschen. 
 <--
sollte ich mir vielleicht auf ein T-Shirt drucken lassen?


Meine Schwedenleidenschaft baut sich immer weiter aus.
Ich höre mit Vorliebe den Schwedenpodcast, schaue mir Bilder von Stadt, Land und Leute an. Träume mich hinfort. Ich trage unglaublich viele Phantasien in mir wie das aussehen könnte, wenn ich durch Stockholm laufe.

Mir reicht es vollkommen aus
zu SEIN:
Glücklichsein, Fröhlich sein, fasziniert sein, da zu sein, mehr wie alles andere Lebendig sein.



Kommentare (4)

Fizzy Lemon
04. Sept. 2019, 08:16
Das mit den "Online-Freunden" kenne ich auch nur zu gut. Da betteln die förmlich darum deine eMailadresse zu bekommen und kurze Zeit später reagieren die auf nichts mehr. Weder schreiben sie, noch antworten sie. Oftmals ohne erkennbaren Grund und man grübelt darüber, was man denn falsch gemacht hätte. Naja, daran sieht man, was man denen wert ist. Man ist eben das Taschentuch bei Schnupfen. Gut, wenn es da, sobald es braucht... hat man es benutzt, wirft man es angewidert weg. Klar gibt es erfreuliche Ausnahmen, bei denen das nicht so ist. Ein paar dieser Ausnahmen darf ich ja zu meinem Umfeld zählen, aber leider muss man das Gros der Nutzer zu den Illoyalen und Unaufrichtigen zählen.
Umso mehr wert sind mir dann die wenigen ehrlichen und treuen Seelen.
Hasal
04. Sept. 2019, 10:54
Leider Johny, man freut sich über Freunde auch online, aber wenn man nichts mehr hört oder man versucht immer wieder mal sie an zu schreiben -- dann ziehe ich auch den Schlußstrich und blockiere sie . Warum soll ich mich immer drum kümmern, von diesen Personen kommt nichts. So halte ich es auch im Skype oder Handy. Ausnutzen und verarschen muß sich keiner lassen :(

Vielleicht kannst Du dir ja mal irgendwann eine Reise nach Schweden leisten oder finanzieren, man weiß es nie, wie es mal kommt.
Jenny
04. Sept. 2019, 12:04
Hi John,das lesen hat wieder Spaß gemacht,besonders der letzte Satz,das klingt nach einem,mit sich selbst zufriedenen Menschen,ich denke,wenn man mit sich im reinen ist,dann kann man von einem glücklichen Menschen reden und das scheinst Du mir zu sein.
Was die Onlinefreunde betrifft,für mich ich seit kurzem der Spruch "Weniger ist mehr" mein Credo. Besonders im Cleef,wo man ständig welche bekommt,die sich aber dann als heiße Luft heraus stellen.Darauf kann ich verzichten,da ich eh nicht gerne PV schreibe.
Was die Momente des Alleinseins betrifft,das kenne ich durch meine Krankheit nur zu gut,es gibt halt eine Zeit,wo ich niemanden um mich herum haben kann,dann gehe ich spazieren und geniesse einfach die Ruhe und Einsamkeit um mich herum,meine besten Freunde kennen und respektieren diese Phasen und wissen,das,das auch wieder vorbei geht.:D Alles in Allem kann auch ich sagen,das ich ein glücklicher Mensch bin,der auch Fehler hat und welche macht,gut das man dann wahre Freunde hat,die einem den Kopf waschen,wenn man dabei ist eine große Dummheit zu machen.
John Baker Sander
05. Sept. 2019, 11:19
Eure Kommentare sind die so viel besseren Blogeinträge!!! - Danke!
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