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„Press any Key“

John Baker Sander
22. November 2021(bearbeitet)
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Der Sonntag war mit Ausnahme des verabredeten Hallendienst als Kampfgericht der erhoffte Ruhetag.

Ich hatte es genossen, nachdem Frühstück ein zweites Schläfchen abzuhalten. Unter der Woche und wenn der Alltag erstmal ins Rollen kommt, ist das ja auch normalerweise kaum möglich.Irgendwann raffte ich mich schließlich doch auf das Bett zu verlassen.
Nur um mich im direkten Anschluss vor den Computer zu lümmeln.

Es ist immer wieder bemerkenswert wie Stunden alleine durch das süße verbummeln der Zeit mit Dingen die man mag fliegen lernen? – Kennt ihr das auch?

In der Halle freuten Papa und ich mich etlichen Bekannten wieder zu begegnen. Die uns in den letzten eineinhalb Jahren spärlich oder aufgrund des ausgebrochenen Corona-Virus gar nicht begegnet waren.


Bereits am Freitag mochte ich einen Ausdruck einiger Trainingsprogramme vornehmen, mein Drucker verweigerte allerdings den Dienst, so musste ich an Vaters Computer meine Pläne verwirklichen.

Denkste!

Vaters Computer ließ sich jedoch nicht wie gewohnt hochfahren.
Jedoch tauchte nur ein schwarzer Bildschirm auf, der mich aufforderte, in weißer Schrift, die Befehlseingabe: „Press any key" vorzunehmen.

Egal welche Taste ich betätigte, der Computer wiederholte seine Aufgabeeinforderung immer wieder aufs Neue. Ansonsten blieb der Bildschirm leider schwarz. Frustrierend.

Eine halbe Stunde später, nachdem ich Vater informiert hatte, er einen Blick auf den Computer riskiert hatte, aber auch nichts ausrichten konnte, fuhr er den Computer zu unserem „Computermännchen", um den PC reparieren zu lassen.

Ist doch Vaters Computer mit seinen separaten Festplatten, unsere gemeinsame Hauptquelle, wenn wir auf Familienfotos und Co. zugreifen möchten.

Zuvor nannte er mich neckend „Computer-Mörder".Irgendwie hatte er damit nicht einmal ganz unrecht. Schließlich war ich die letzte Person die den Computer eingeschaltet hatte.

Durch unser „Computermännchen", das sich unverzüglich an die Arbeit machte, wissen wir mittlerweile, dass der Computer die interne Festplatte und sämtliche Menüfunktionen durch einen seltenen Betriebssystem- und Bootfehler zerschossen hatte. Er machte uns ab Hoffnung, das er es mit seinem Fachwissen richten kann.

Weit über hundert Menschen standen bereits am Samstag in einer eindrucksvollen Warteschlange vor dem Turnhallen-Parkplatz, um sich im Impfbus erstmals die Schutzspritze verabreichen oder die Impfung auffrischen zu lassen.

Es gibt also doch noch Menschen, die umdenken, erkennen, dass Impfen Schutz für andere und sich selbst bedeutet. – Gut so, das beruhigt mich und lässt doch darauf hoffe, dass sich noch mehr dieser wohltuenden Impfbewegung anschließen werden.

Das Impferium schlägt zurück! – „F … Corona".



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!



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