Am Dienstag hatte ich den offiziellen Beginn der Weihnachtszeit für mich eingeläutet. Weihnachtsschmuck und Co. ruhen noch auf dem Speicher; wenn auch sicher nicht mehr lange.
Mehr dieses spezielle Gefühl, dass man anderen stets nur das Beste wünscht und alles gönnt (was, ehrlicherweise, auch bei mir (natürlich) nicht immer so ist) und man sich selbst in seiner Haut einfach nur unendlich wohlfühlt. Sich vielleicht sogar noch etwas mehr bemüht wie den Rest des Jahres freundlich und zuvorkommend gegenüber jeder Person zu sein.
Ich erwische mich auch zunehmend dabei, wie mich die Begriffe: „Vorweihnachtszeit", „Weihnachten", „Weihnachtszeit" und auch Bilder und Geschichten rund um Advent, alles was folgt und dazugehört einnehmen.
Apropos Weihnachtsgeschichten.
Bis vor einigen Jahren hatte es Tradition bei mir, dass ich die Weihnachtszeit mit dem Hörbuch „Das Geschenk" von „David Baldacci" einläutete. Ein Rätsel warum ich das die vergangenen Jahre nicht mehr tat?
Ich suchte das Hörbuch, fand es.
Jedoch fehlten zwei CDs von „Das Geschenk". Was vielleicht erklärte, warum es nicht mehr abgespielt wurde. Bewusst war mir das nicht, dass ich irgendwann die CDs wohl verschusselt hatte.
Ich suchte das Internet nach dem kitschigen Hörbuch ab und fand es für 1, Euro 99 zuzüglich 3 Euro Versandkosten im Internet. Gesehen und bestellt.
Zu Weihnachten gehören für mich auch Gedanken um das ein oder andere Geschenk für meine Lieben. Was natürlich keineswegs der übergeordnete Sinn des Festes ist.
Dennoch mag ich es an Weihnachten besonders gerne, eine kleine Gabe unterm Christbaum für diese Menschen liegen zu haben.
Den Weihnachtsgottesdienst werde ich mir dieses Jahr, wie so oft in den vergangenen Jahren (wahrscheinlich) einsparen. Wobei meine Familie und ich 2020 den Weihnachtsgottesdienst gerne zusammen am Küchentisch intensiv verfolgten.
Die Feiertage im Kreis der Familie, den Alltag auszuklammern und sich nur mal am Tannenbaum und anderen Weinachtschmuck erfreuen, hervorragenden Essen, Gespräche, Spaß & Spiel (wir spielen gerne an den Festtagen „Mensch ärgere dich nicht") und vielleicht lesend und TV schauend auf der Couch zu lümmeln.
Meist nehme ich mir an diesen Tagen ausführlich Zeit, das vergangene Jahr Review passieren zu lassen. Bin deutlich weniger egoistisch und habe viel mehr Auge dafür, wo eine helfende Hand fehlt.
Was zugegeben im schnöden Alltag nicht immer der Fall ist, wie es das vermutliche sollte und könnte.
Besonders wenn ich von Termin zu Termin hetze und mit den Gedanken ausschließlich bei mir bin und so gar nicht bei meiner Familie und Freunden und ihren Sorgen, Nöten und Leben.
Nur gut, dass es bis zum Fest noch einige Wochen hin sind.
Ich werde mich bis zu den Feiertagen versuchen (wieder etwas mehr) in Nächstenliebe zu üben, dabei das friedliche Beisammensein mit den Menschen, die mir am Herzen liegen und das Leben in seiner gesamten Breite zu genießen.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
