Der Montagabend war von ca. 20 Uhr 40 – 22 Uhr 19 ein ganz, ganz ruhiger.
Was daran lag, dass ich mit Kopfhörern auf meinem Schreibtischsessel fest schlief, während meine Computergegner im Schach auf einen menschlichen Figurenzug wartete und vielleicht sogar so manch ein User im Chat, dass ich mal einen schriftlichen pieps von mir hören lassen würde?
Der vollständigen Information zugrunde, das Schachspiel hatte ich, kaum wieder wach, haushoch gegen meinen Computergegner verloren.
Am Nachmittag motteten Vater und ich auf dem Vereinsgelände Sportgeräte ein. Bauten sie auseinander, sodass man die Teile später in einer Garage, wo auch Rasenmäher und Bierzeltgarnituren ihr Zuhause gefunden haben, bequem einlagern konnte.
Was dank Papa – Gott-sei-dank - innerhalb einer halben Stunde erledigt war.
Gegen jahrzehntelange Erfahrung und überdurchschnittliches Handwerkliches Geschick in solchen Dingen ist kein Kraut gewachsen.
Ich bemühte Vater eine echte Stütze zu sein.
Bin allerdings der festen Überzeugung, außer als Schlepper für unhandliche Sportgeräte hatte ich keine allzu große Werbung für mich gemacht.
Ich bin hervorragend durch den 1. Advent geschlittert.
Hatte ausgeschlafen. Aß Käsekuchen. Schleifte mich unter die Dusche, aß noch mehr Käsekuchen, richtete meinen Alltagskram innerhalb kürzester Zeit und hatte Spaß dabei, zwischen Familie und PC hin- und herzuwandern.
Beim Abendbrot - bei heißer Linsensuppe und Würstchen – versammelte sich die engste Familie rund um den Küchentisch. Die heiße Linsensuppe war ein Gedicht. Ideal zum Verzehr bei den draußen - nahe dem Gefrierpunkt – vorherrschenden Temperaturen.
Es ging Advents besinnlich zu. Ich kann mich gerade nicht erinnern, wenn wir bei einem Abendessen alle Weltthemen vollständig ruhen ließen, sich unsere Gespräche nur und ausschließlich rund um den Familienkosmos drehten?
Im Frühling und Sommer bin ich alles andere als ein großer Suppenfan. Sobald der Herbst beginnt, ändert sich das schlagartig.
Ganz anders war da mein Großvater mütterlicherseits, der jeden einzelnen Tag des Jahres auf sein Süppchen zur Mittagszeit bestand.
Gerne erinnere ich mich auch an die beste Suppe aller Zeiten, die selbstgemachte Markklößchen Suppe meiner Oma mütterlicherseits
Da fällt mir ein, wie Cousin und ich, ein ums andere Mal, bereits einige der wohlschmeckenden Markklöße stibitzen, die bevor sie in die Suppe kamen, oftmals auf einem Blech – wohl zum abkühlten auf Zimmertemperatur? – auf der riesigen weißen Gefriertruhe der Großeltern ruhten.
Kann es sein, dass man die exakte Erinnerung an einen Geschmack nach so vielen Jahren noch greifbar ist?
Mit Bruder geht's (oder vielmehr fährt) am Samstagmorgen zeitig zum Weihnachtseinkauf.
Ich bin leicht verwundert, dass der Vorschlag von mir unterbreitet wurde, schon recht früh die Wormser Einkaufspassagen unsicher zu machen. Normalerweise liebe ich es ja, gerade samstags erst aufzustehen, wenn auch mein gesamter Körper und Innenleben dazu bereit sind.
Was jedoch auch möglicherweise daran liegen könnte, dass ich am Samstagabend das Topspiel der Bundesliga nur zu gerne anschauen möchte?
In mir steigt das Gefühl an, dass ein neuer Lockdown kommt. Sich vielleicht gar nicht verhindern lässt?
Die Verunsicherung ist überall spürbar, fühlbar und dank der Medien auch hör- und sichtbar. – Mama meinte spaßeshalber, möglicherweise dauert ja Corona sieben Jahre an als Anspielung auf die biblischen Plagen: „Gott bewahre!"
Gerade hörte ich die Melodie (Opening Theme) über ein bekanntes Videoportal von „Immer, wenn sie Krimis schrieb".
Genau die Serie über eine ältere Dame, die Kriminalfälle löste. Zumindest hieß die Serie in den 80er Jahren so auf der ARD.
Was in mir sofort besonders gute Stimmung auslöste. Seitdem dudelt es in Dauerschleife in meinem Kopf ausschließlich „La la laaaaaaaaaaa la laa da daaa da da …".
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!

,, Kling Klingeling Kling Ding Ding
Kling Klingeling Kling Ding Ding
Das Weihnachtslied, das ich gern sing
Kling Klingeling Kling Ding Ding
Kling Klingeling Kling Ding Ding,,
wenn du beim Schach schläfst wirst auch net besser werden und über Käsekuchen zuschreiben ohne was abzugeben ist Folter :p
die Welt weite Krise mit mit etwas Humor zu würzen ist das einzige was noch hilft , den Regierung und Menschenverstand scheitern ja schon seit beginn daran .