Es regnete, nahm es mit einem schulterzuckenden Lächeln hin.
Eilte in meine Lieblingsbuchhandlung. Meine Fantasie konnte nicht mithalten mit der tatsächlichen gemütlichen Atmosphäre dort vor Ort.
Geht es euch auch so, dass ihr das Gefühl habt, dass sich Buchhandlungen im Herbst/Winter nochmals anders anfühlen wie in der ersten Jahreshälfte?
Ich lief auf und ab in der Buchhandlung.
Las die Bucheinbände mit Vergnügen. Ließ meine Finger über Rauhe und sanfte Buchrücken wandern und war Selig. Überlegte nach „Das Geschenk" von „Sebastian Fitzek", das mich schaudern ließ, erneut ein Thriller des genannten Autors zu lesen.
Am Regal mit den Weihnachtsbüchern waren diese Pläne jedoch vergessen. Mir funkelte die Buchcover entgegen. Viele glitzerten. Die Titel niedlich: „Vom Weihnachtskätzchen" über den „Weihnachtswelpen" und „Schneeflockenzauber" findet man dort Weihnachtsbegriffe mit geläufigem aus dem Alltag bekannten und vertrauten Ausdrücken gemixt.
Ich entschied mich für ein gebundenes Blätterwerk mit dem in meinen Augen romantischsten Buchcover. Das einen Mann und eine Frau zeigt, die sich leidenschaftlich in einer winterlichen als auch weihnachtlich dekorierten Kulisse (vielleicht in einem Park?) küssen. Es trägt den Schmusetitel: „Wir trafen uns im Dezember".
Nach den ersten 20gelesenen Seiten hatte ich den Eindruck, dass es durchaus den nötigen Kitsch und auch die erwartete Geschichte liefert, die ich mir von einem Weihnachtsroman erwarte.
Ich bin nicht gut genug auf dem Mobilphone organisiert.
Finde mich dort an langen Tagen oftmals nicht zurecht.
Was sich dort immer am darauffolgenden Morgen ablesen lässt. Meine Kontakte fragen nach; ob man sich nicht hätte melden können?
Hätten schon! – ABER … es war ein langer Tag, ich bin bekanntlich nicht der größte Mobilphone Fan, meist denk ich nicht daran, mach meinen Kram und lass auch Mal die Seele baumeln vorm Computer und verschwende nicht den geringsten Gedanken an das Mobilphone.
Irgendwann, wenn es in mir geordneter wieder zugeht, schaue ich dann natürlich wieder aufs Mobilphone.
Freue ich mich auf die Menschen und Nachrichten, beantworte gerne die Nachrichten und stelle Fragen an und führe mit den gemochten Kontaktpersonen Gespräche.
Am Donnerstagabend nahm ich mir vor, besonders stark als Übungsleiter zu sein. Noch mehr Feuer in die Übungsstunde als ohnehin hineinzubringen. Nochmals alle Trainingsteilnehmer so sehr zu begeistern, dass sie die Aufhebung des sportlichen Lockdowns herbeisehnen.
Vom Gefühl ist mir das ordentlich gelungen, das Erlebnis und die Begeisterung Sport in den Köpfen (noch) mehr festzusetzen.
Ob es wirklich so ist, wird sich erst in Wochen, möglicherweise auch erst in einigen Monaten zeigen?
Es fühlt sich seltsam an, zu wissen, dass ich vorerst mein Wohnzimmer Sporthalle nicht betreten werde. Sicher wird mich das wieder an den Trainingstagen hibbelig werden lassen.
Es gibt mir jedoch auch Zeit weiter an den Trainingsprogramme herumzubasteln und vieles zu hinterfragen und weiter zu optimieren.
So ich lege mich nun umgehend in mein Bett. Natürlich nicht ohne vorher diesen Blogeintrag zu posten. Werde dabei Kopfhörer tragen und mich vom Hörbuch des Weihnachtsroman (nicht dem „Fitzek-Thriller" das Geschenk berieseln lassen. Die Bettwärme genießen und dabei sicher rasch in Traumwelten hineingleiten.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
