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Weihnachtsgedichte

Eiskönigin
6. Dezember 2021(bearbeitet)
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Die heilige Nacht

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht! -

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.

Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: "Fürcht' euch nicht!"

"Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut."

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;

zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. -

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König' mit ihrem Stern.

Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: "Gott in der Höh sei Ehr!"

Autor: Eduard Mörike 



Kommentare (5)

Hasal
07. Dez. 2021, 09:31
Sehr schön Eiskönigin , gefällt mir sehr gut :)
Fizzy Lemon
07. Dez. 2021, 12:17
Ach, ja... Der olle Mörike. Er konnte schon was. Gute Wahl, Eiskönigin.
Eiskönigin
07. Dez. 2021, 16:36
Danke euch beiden und freut mich das es euch gefällt uns hoffe bekomme keine Probleme wegen copyright ??
Jenny
09. Dez. 2021, 13:14
Schönes Gedicht, kannte ich gar nicht :)
Eiskönigin
10. Dez. 2021, 09:27
Bisi danke süße ist leider nicht von mir ??
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