Lunaria-Galaxie
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08. Dezember 2021 20:28

G
Gelöschter User
9. Dezember 2021(bearbeitet)
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 So still war es noch nie. Man sah die Wellen, die über den Sand rollten und sich legten in ihren Bruchpunkten, als Gemisch aus ihren einzelnen Bestandteilen. Sauerstoff, Wasserstoff, Sandkörnchen die sie mit aufwirbelten und Muscheln. Bruchstücke, Atome, Zellen, die kleinsten Einheiten, Spurenelemente. Der Blick schweifte nichtssagend und ausdruckslos umher. Spuren im Sand, die Wolken als schweigende Zeugen, ein leiser Atem. Es war nicht wahrzunehmen, nicht mal mehr wie der Brustkorb sich hebte und senkte, alles zentriert auf das minimalste. Der Sauerstoff drang ein, windete sich durch die Bronchialbäume und Verästelungen, Automatismus, die Blutplättchen bepackten sich mit ihm und irrten ihre Bahnen entlang durch die Arterie bis ins...... Wohin?

Im Stockdunklen verschmolz der Horizont schwarz zwischen Himmel und Meer, alles kam aus dem Nichts, nicht mal mehr das Rauschen der Wellen war zuhören in ihrem brechen, verstummt und ertaubt das Rauschen des Blutes in den Ohren, der Herzschlag. Hinfort war es, verschlossen und schlummernd in den kleinsten Aktionen des zentrierten überlebensminimalismus. Wohin gingen die Blutplättchen? Der stumme Atem? Hinter dem Kehlkopf der schnürte? Was verbarg sich hinter den spiegelnden Pupillen und ihren ermatteten Regenbogenkränzen, die sich so sehr dem Ende anglichen.






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