Die Suche nach Joshua blieb erfolglos, aber da man in dem niedergebrannten Gebäude keine Leiche fand musste er überlebt haben. Alle packten mit an um die Unterkünfte der Sklaven schnell wieder bewohnbar zu machen. Auch Jenny Holmes, ihre Schwester, sowie Avery waren fleißig zu Gange, als John Copper und zwei seiner Leute sich ihnen näherte. Jane´s Mann begrüßte ihn, doch Copper war noch immer voller Zorn und blaffte ihn sofort an. "Wenn ich Deinen Nigger erwische, dann knüpfe ich ihn am nächsten Baum auf, das schwöre ich Dir". Frank der dicht daneben stand sah ihn hasserfüllt an und sagte "Bevor das geschieht schicke ich sie dahin wo sie hingehören...in die Hölle". Copper grinste verächtlich gab seinem Pferd die Sporen und die drei ritten eiligst davon.
Schon am Abend waren die Unterkünfte soweit fertig, das man dort wieder wohnen konnte, man saß draußen bei lauem Sommerwetter zusammen, Es gab Gumbo, ein Eintopfgericht was man hier im Süden gerne zu sich nahm. Es wurde gesungen und gelacht, Einer der Sklaven hatte sich aus einer Schüppe eine Gitarre gebastelt, ein paar Drähte genommen und sie über die Schaufel gespannt und so als Gitarre genutzt. Jenny genoss diesen Abend an dem Schwarze und Weiße zusammen saßen, als wenn es das natürlichste auf der Welt wäre. Was es doch auch eigentlich war, wenn, ja wenn es nur diesen Hass nicht gäbe. Erst spät in der Nacht verließ sie mit Schwester Jane und ihrer Nichte Avery das Fest, man hakte sich ein und ging lachend nach Hause.
Von Joshua fehlte nach wie vor jede Spur, Copper hatte mit seinen Leuten die ganze Gegend abgesucht, doch alles ohne Erfolg. Avery machte sich unterdessen auf um weiter beim Aufbau zu helfen, sie war fast am Ziel, als sie jemand von hinten packte ihr den Mund zu hielt und sie ins Gebüsch zerrte. "Psssst, ich bin es " sagte eine ihr vertraute Stimme. Sie riss die Augen auf und erkannte Joshua. Schnell schlug ihre Angst in Freude um und sie strahlte übers ganze Gesicht. "Wo hast Du dich bloß die ganze Zeit versteckt" sagte sie. "Besser Du weißt es nicht, das ist sicherer für Dich" antwortete er rasch. "Kannst Du mir etwas zu essen besorgen, ich hatte seit Tagen nichts und wenn es geht eine Waffe ". Avery erschrak, doch war sie bereit alles für ihn zu tun. "Warte hier" sagte sie und lief rasch zu Bertha, die noch reichlich vom Gumbo über hatte. Dann machte sie sich zurück zu der Stelle wo Joshua auf sie wartete. Wie ein wilder stürzte er sich auf den Eintopf, Avery musste lächeln als sie ihn so schlingen sah. Doch tat er ihr auch gleich wieder leid, das er so lange hungern musste. Nachdem er gegessen hatte fragte er sie "Was ist mit der Waffe ? ". "Ich versuche eine zu besorgen, warte bis es dunkel wird, dann komme ich und bring sie Dir". Joshua blickte Avery dankbar an, dann machte sie sich zurück auf den Weg nach Hause.

Wir warten gespannt auf die 10. Folge dieses Abenteuers!