Ein Hoch auf alle schmalzigen US-kitschigen-TV-Weihnachtsfilmchen, die man nach keiner Minute vollkommen durchschaut hat und im weitesten Sinne immer nach der Handlung von „Eine Weihnachtsgeschichte" von „Charles Dickens" ablaufen.
Trotz mittelmäßiger Schauspieler und Ausstattung spürt man eine überragende Liebe zu Weihnachten. Die Stimmung überträgt sich auf den Filmzuschauer, das voraussehbare überzuckerte Happy End tut dem Herzen gut und facht die Weihnachtsstimmung an. Manchmal brauchts nicht mehr.
Das war ein müder Dienstag.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass alle Menschen um mich herum, die freien Tage – nicht unbedingt Weihnachten – herbeisehnen, aus ihrem Alltag herauswollen.Was ich verstehen kann, mir geht's nicht anders.
Morgenabend werden Geschenke verpackt. Dann gibt's noch einiges im Haushalt zu tun. Damit die Hütte auch weihnachtlich und besonders sauber, wie ich das zu Weihnachten mag, glänzt.
Sicher taucht auch noch das ein oder andere Problemchen im Alltag auf, das bis Weihnachten gelöst sein will. Ich glaube, langweilig wird mir vorerst nicht.
Wobei ich überzeugt bin, gegen so ein bisschen gepflegte Langweile hätte ich gar nichts einzuwenden.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
