Ich bin hundemüde, möchte eigentlich ins Bett, dennoch will ich noch um einiges mehr einige gefühlte Gedanken zum Jahresausklang/Jahresanfang und was mir gerade durch meinen Kopf geht loswerden.
Wofür habe ich denn den Blog, wenn nicht genau hierfür?
Seid ihr denn alle gut ins neue Jahr gerutscht?
Ich kann nicht klagen über mein Silvester und auch über die ersten Stunden im Jahr 2022. Diese Stunden fühlten sich erstaunlich gut an.
Wen sich dieses Gefühl bis zum 31. Dezember 2022, 23 Uhr 59 und 59 Sekunden anhält, wäre ich sicher mehr als zufrieden und glücklich.
Es war ein familiärer Abend; das, was ich wollte und brauchte.
Nostalgie Raclette essen und dann bei einer dudelnden – leider keiner guten TV-Musiksendung – lustige Gespräche führen.
Ich darf mich glücklich schätzen, ich höre regelmäßig Geschichten von meinen Eltern aus der Vergangenheit.
Jedoch so extremst ausführlich und detailliert ist doch auch mir neu. Da ich ja gerne Geschichten höre, ist das fast immer ein Fest.
Eltern erzählten über Livekonzerte mit deutschen Show- und Schlagergrößen, die sie von Ende der 1960er Jahren, Anfang der 70er Jahren besuchten. Sie sahen einen „Roberto Blanco", einen „Freddy Breck", „Tony Marshall", „Peter Kraus", „Roland Kaiser" und weitere.
Auch sprachen sie lange und ausführlich über vergangene Silvester und Neujahrstage. Über Wanderungen – und Neujahrsempfänge.
Egal, wie klar es mir sein sollte, dass Eltern auch mal ein Leben vor ihren Kindern hatten, daran denke ich trotz fortgeschrittenen Alters viel zu selten. Was mich jedoch wesentlich mehr wurmt, dass ich davon zu wenig weiß, sieht man von wenigen Ausnahmen ab.
Bemerkenswert aus wie vielen unterschiedlichen Phasen so ein Leben besteht.
Grundsätzlich bin ich am 1. Januar – soweit ich mich erinnern kann – in einer famosen Aufbruchsstimmung.
Schließlich nehme ich mir jedes Jahr aufs Neue vor. Das kommende oder nun laufende zum Besten meines Lebens zu machen. Was ich für ein erstrebenswertes Ziel halte. … manchmal erreiche ich es sogar.
Was ich um diese Ziele zu erreichen nicht mehr machen darf.
Mich unnötig in Dinge und Personen verheddern, verzetteln, die mir nicht guttun.
Das gab es speziell im abgelaufenen Jahr gleich mehrmals.
Hat mich nur Zeit, einiges an Nerven und besonders viel zu viele negative Gedanken gekostet. – Gleich Schlussstrich ziehen und gut ist. … gut ist!
Gerne hingegen, stecke ich mehr Zeit in die Verbesserung in meinem Tag/Nachtrhythmus.
Was eigentlich ein Muss ist?
Wie viele Leser jetzt wohl mit den Augen rollen, die hier schon länger in diesem Blog schmökern? … und die genau wissen wie stetig inkonsequent ich speziell bei diesem Thema bin (war?).
Erstaunt bin ich, das macht mir bei meiner gedanklichen Rückschau besondere Freude und lässt sogar mein Herz schneller schlagen, wie viele Verbindungen und Vertrauen sich in Menschen gefestigt hatten.
Ansonsten heißt es, gnadenlos alles größere und kleinere Ziele zu verfolgen! Das wird mal weniger und sich auch mal besser klappen, wichtig ist das (weiterhin) absolute dranbleiben.
Prosit Neujahr!
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!

willkommen im neuen Jahr möge es einfach ein tolles werden. ;)