Ich sitze hier gerade an meinem Schreibtisch vor dem Computer herrlich entspannt und außerordentlich gelöst.
Dafür vornehmlich ausschlaggebend Vater, mit dem ab 23 Uhr 30 ungefähr „das aktuelle Sport-Studio" ansah.
Einmal mehr war es ein albernes Wortspielchen, das ausreichte, um für tränenreichen Lachanfälle bei Papa und mir zu sorgen.
Ich würde diese Albernheiten ja hier wiedergeben, jedoch leben diese vom Moment und sind nur in diesen miteinander verlebten Momenten (für uns, sicher nicht für den Rest der Welt) ausgesprochen witzig.
Das tat so gut!
Das war auch insgesamt ein schöner unaufgeregter Samstag.
Womit ich am Morgen, da ich hundemüde war, als ich mich aus dem warmen Bett schälte, wahrscheinlich noch nicht unbedingt gerechnet hätte.
Was aber nochmals verstärkt aufzeigt, dass ich immer noch nicht 100 % in der Spur bin, was mein Zeitmanagement betrifft.
Ich hatte Alltagskram (und mehr) einzukaufen.
Was sich tadellos bewältigen ließ, waren für einen Samstag geradezu sensationell wenige Menschen in der Fußgängerzone und in den Geschäften unterwegs.
Nicht so angetan war ich vom kalten Wind.
Ich bin weiterhin verfroren und dankbar für meine Mütze auf dem Kopf und darunter verborgene warme Ohren.
Es war eine Wohltat am Abend durch die Haustür zu schreiten. Dann im Warmen sich fallen zulassen und den Abend ausklingen zu lassen.
Am meisten freute ich mich über ein Buch mit dem Titel „Vox" von „Christina Dalcher", dass ich zu meiner Überraschung, günstig in einer Sonderangebotskiste der Bahnhofskiosk fand.
In diesem Buch geht es darum, dass eine neue Regierung in den USA anordnet, dass Frauen und Mädchen u.a. nicht mehr wie hundert Worte am Tag sprechen dürfen. Gezählt werden die Worte über ein Armband mit Automatischen Counter. Der Verstoß gegen diese Regeln wird umgehend mit Stromschlägen bestraft.
Ich hatte etwas mehr wie siebzig Buchseiten bisher gelesen und fühle mich bisher gut unterhalten. Mit der Hauptfigur „Jean" mitzufiebern, darauf habe ich Lust. Was immer ein gutes Zeichen ist, dass ich auch dranbleibe.
Von der Booster-Impfung, sieht man von einem eintägigen pochen im linken Arm ab, der fühlte sich an wie man hätte mir ein Zusatzgewicht daran festgebunden, hatte ich keine Nebenwirkungen davongetragen.
„Sidney Poitier" verstarb am Donnerstag im Alter von 94 Jahren. Vom Gefühl war mir der Schauspieler immer sympathisch und ich mochte ihn gerne so wie er sich in Interviews und in der Öffentlichkeit äußerte.
Allerdings muss ich gestehen, wie ich mir sein künstlerisches Schaffen ansah. Sieht man von „Lilien auf dem Felde" (für den „Sidney Poitier" als erster afroamerikanischer Schauspieler den Oscar, „In der Hitze der Nacht", „Flucht in Ketten", Rate mal wer zum Essen kommt" und noch so drei, vier Filmchen, die mir zumindest vom Namen ein Begriff sind, sind mir alle andere seiner Filme gänzlich unbekannt. 94 scheint mir ein fantastisches Alter, um von dieser Erde abzutreten.
Was natürlich für Freunde, Kollegen und besonders Familie kein Trost sein wird. - Alles Gute, Beileid und viel Kraft für diese schwere Zeit.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!

Schade, dass du gestern nicht an unserem Spieleabnd teilgenommen hast, denn da gings um Wörter verdrehen in ganzen Sätzen.
Evtl. hast du ja Zeit und Lust, wenn es nächstes Mal Fizzx Lemonm moderiert. :(wink)