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„Verschwommenes Wochenende“

John Baker Sander
17. Januar 2022(bearbeitet)
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Die letzten Tage verschwammen ineinander.
Ich kann nicht mal wirklich ein Grund ausmachen oder eine wirkliche aussagekräftige Ausrede finden, warum ich – nicht wie gewohnt - Blog schrieb. Motiviert bin ich nämlich was das Blog-Schreiben betrifft auch weiterhin bis in die Haarspitzen.

Am Freitagabend war ich unerhört platt.
Vielleicht auch, weil der gesamte Tag im Dunkeln und im Nebel lag?
So wie Deutschland nach wie vor im Würgegriff des Coronavirus liegt. Wobei wir uns, so fühlt es sich an, langsam Zentimeter für Zentimeter daraus befreien. … Krasser Gegensatz im Heimatdorf und Kindergarten grassiert eine vorsichtige, dennoch spürbare Angst wegen neu bestätigter Corona-Fälle.

Ich fühle mich bestärkt darin, noch nicht die Übungsstunden für die Wettkampfmannschaften fortzusetzen. – Trotz leichtem Gemecker von außerhalb bleib ich stur.

In der Sprache „Tok Pisin", die man in Papua-Neuguinea spricht, gibt es ein tolles Wort für Klavier: „Big bokis em i gat waitpela tit em i gat blakpela tit sapos yu paitim tit em i singaut tumas" was übersetzt so viel heißt wie: „Große Box, die weiße und schwarze Zähne hat, gegen die man kämpfen"


Am weit fortgeschrittenen Samstagnachmittag zog es mich nach fast zwei Jahren wieder einmal ins Kino.
Der Service war gewohnt kundenfreundlich, selbst wie man nach einer Impfbestätigung fragte, gefiel mir. Es fühlte sich normal und selbstverständlich an.
Obwohl mich der Kinomitarbeiter lange nicht zu Gesicht bekommen hatte, wusste er noch genau, welchen Platz ich bevorzuge.

Wie man sich vielleicht denken kann, konnte ich den Comicverfilmung: „Spiderman – No Way Home" nicht widerstehen.
Zu gut waren die Kritiken im Vorfeld. Zum Abschluss dieser Filmtrilogie.
Wahrscheinlich rümpfen jetzt einige die Nase, was soll denn das? – Männer und Frauen die in Strumpfhosen und langen Mänteln über die Filmleinwand hüpfen und dabei bunt bemalte Bösewichte verprügeln. Wohl ein Kinderfilm. – Früher unzweifelhaft ja, waren diese Filme auch komplett auf Kinder und Jugendliche ausgelegt. Heutzutage sind sie jedoch viel mehr, es gibt meist eine gute, manchmal sogar auch eine bessere Geschichte um diese schillernden ikonischen Figuren.

Ähnlich verhält es sich heutzutage auch oft bei Zeichentrickfilmen. Die durchaus auf Kinder ausgerichtet sind, jedoch in denen Witze und Anspielungen platziert werden, sodass auch Eltern- und Großeltern durchaus ihren Spaß daran haben können. Ausnahmen wie „Fritz The Cat" und Co, die sich strikt an Erwachsene richten bestätigen noch immer die Ausnahmen der Regel?

Ich hatte den Superheldenfilm sehr genossen.
Der gleich mit mehreren unerwarteten Überraschungen aufwarten konnte. Es war toll, die drei Darsteller des Spider-Man im letzten Jahrzehnt vereint in einem Film zu sehen.
Wenn mir etwas nur mittelmäßig gefiel, dann das Ende.
Das hätte ich gerne runder und etwas weniger vorhersehbar gesehen.
Man hätte zumindest nach meinem Befinden auch ein richtiges Happy End der Trilogie geben können ( „Der Held bekommt sein Mädchen" ).

Der Samstag beinhaltete noch mit einer bitteren Nachricht.
Am Morgen bekamen wir mitgeteilt, dass der letzte Stiefbruder meines Großvaters väterlicherseits in der Nacht verstorben sei.

Eltern und Bruder hatten gelegentlich Kontakt mit Opas Bruder und seiner Familie. Waren sogar 1-2x jährlich zu Besuch.

Mir ist der Stiefbruder Opas nur aus Kindheit- und Jugendtagen in Erinnerung geblieben.
Ein Zeitgenosse zutiefst ironisch, immer ein Spruch mit Verstand auf den Lippen, der es hin und wieder auch sehr mochte seine Ehefrau zu necken (die bereits vor Jahren verstarb, uns Kindern (Bruder, mir, Cousinen, Cousin) gegenüber großzügig.

Wann die Beerdigung stattfindet, steht noch nicht fest.


Wir wünschen der Familie viel Kraft und Stärke für die kommende Zeit.


5 Dinge, die mich faszinierten & interessierten innerhalb der vergangenen Woche (nicht zwingend in dieser Reihenfolge):

  • Gulasch und Nudeln

  • Angetragenen Fotaufträge (Hochzeiten, Fotoshootings)

  • Kinobesuch ( „Spiderman – No Way Home" )

  • Optimismus und Lebensstärke

  • „LED LENSER"



Der Sonntag verlief anders als geplant.
Zum einen hatte ich einmal mehr Stundenlang auf meinem Schreibtischsessel genächtigt. Irgendwann sonntagvormittags um 11 Uhr informierte mich Vater, dass wir Wettkampfgericht (bei Erwachsenen) abzuleisten hätten. Daraufhin, total verspannt, schleppte ich mich noch für ein einige zusätzliche Stündchen ins Bett.

Der Abend war in Ordnung. Die Alltagssachen sind gerichtet, ich blicke optimistisch in die neue Woche und bin sicher, dass sie viel Gutes bringen wird.



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!



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