Auf diesen mittlerweile vergangenen Montag und Dienstag schaue ich mit einer gewissen Zufriedenheit zurück.
Neben dem ausgiebigen Frühstück zu einer ungewohnten Zeit an einem Werksmontag, galt es den alltäglichen Krimskrams zu bewältigen und mit Bruder einen Termin zu finden, um sich nach Vaters Geburtstagsgeschenk umzusehen.
Ein Geburtstag, der innerhalb unserer Familie einer der wichtigsten Termine des Jahres ist. … wehe uns, wenn Vater oder Mama eines Tages nicht mehr sein mögen, dann bricht hier einiges auseinander, die zwei sind klar der Kitt, der die Familie an Festtagen zusammentreibt- und hält, ohne sie wird sich das mehr und mehr verlieren. … das schlimme ist, wir wissen das innerhalb dieser Familie alle, dass dies mehr als nur ein Spoiler ist. – Dennoch bleibt die Hoffnung. Das die Menschen die einem besonders nahe am Herzen sind bleiben.
Dortmund ist im DFB-Pokal sensationell an St. Paul gescheitert. St. Pauli gewann mit 2:1 Toren.
„Julian Köstner", das hat mir Spaß bereitet, den 21-jährigen unbekümmert Handball für Deutschland spielen zu sehen. Mitreißend, wenn man sieht, dass jemand richtig Lust darauf hat, seine Nominierung rechtfertigt und sich im Spiel über die eigene, Mannschaftsleistung und die Auszeichnung zum „Man of the Match" sichtbar freuen kann. … und ihm die Mannschaftskollegen ihm diesen Erfolg scheinbar vergönnen.
Schön, dass Deutschland auch das dritte Rundenspiel mit 30:23 gegen Polen bei den Europameisterschaften gewann.
Das Fußballspiel sah ich in voller Länge mit Mama und Vater.
Das war das, was ich an diesem Dienstag brauchte, ein wenig TV-Sport und unkompliziertes Gequatsche mit Menschen, die mir nahe sind.
Ich bin endlich bei den finalen Folgen von „Downton Abbey" angelangt.
Nach wie vor ist es ein großer Spaß der Oberschicht und Unterschicht in den 1920er Jahren zuzuschauen.
Beachtlich, dass man Charaktere über sechs Staffeln lebendig und interessant halten kann, ganz ohne Ermüdungserscheinungen und ohne, dass sie die Geschichten einander gleichen.
„Annalena Baerbock" unsere Außenministerin hat sich vernünftig beim Antrittsbesuch in Moskau geschlagen. … ließ sich nicht wie andere vorführen. – Respekt.?
Ich musste an I. denken.
Es war in den frühen 2000ern, dass ich bei ihr in den Hof einkehrte, die Sonne brannte vom Himmel herunter - sie saß auf einem besonders dicken Kissen von ihrer Couchgarnitur – im Schatten des Hofes. I. erzählte mir, dass sie einen blöden Autounfall hatte.
Das Auto hat sich sogar einmal überschlagen, ihr wäre mit Ausnahme einer Gehirnerschütterung und einigen Hautabschürfungen nichts passiert.
Die Nachricht versetzte mir einen bösen Stich ins Herz und gleichzeitig war ich unendlich erleichtert, dass I. nichts Schlimmeres zugestoßen war.
Ich würde jede Wette eingehen, das gab es in dieser Form keine Dreimal in meinem Leben.
So morgen ist schon wieder Wochenmitte.
Außer einem langen Alltag steht eigentlich nur die Verabredung zum Fußball mit Vater an.
Spielen doch die zwei Berliner Erstligamannschaften (Hertha und Union" im DFB-Pokal gegeneinander.
Ja, klar. Ich drückte „Hertha" der alten Dame aus Berlin die Daumen, dass diese eine Pokalrunde weiterkommen.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
