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Handy Wahn

Jenny
11. September 2019(bearbeitet)
1 Aufrufe
Noch nicht bewertet

Ich hatte schon mal im alten Forum meinen Unmut über diesen Handy Wahn geschrieben,gestern,als ich mit dem Rad unterwegs war,dem es im übrigen sehr gut geht,stand wieder so ein Hornochse am Bürgersteig,nur auf sein Handy am glotzen und war im Begriff auf den Radweg zu laufen,ich hatte schon die Hand an der Bremse,da schaute der Kerl dann doch mal in meine Richtung und blieb stehen,ich warf ihm noch einen nicht sehr freundlichen Blick zu und fuhr weiter,kam aber nicht umher noch kräftig über ihn innerlich zu schimpfen....ach,wie schön wäre es,wenn eines Morgens alle Handys dieser Welt verschwunden wären,da würden sich wohl so einige das Leben nehmen,weil sie ja ach so wichtig sind und ohne Handy nicht mehr leben können. 



Kommentare (9)

Fizzy Lemon
12. Sept. 2019, 08:02
Mea culpa, ich gehöre auch zu denen, die Entzugserscheinungen haben, wenn sie länger als eine halbe Stunde ohne ihr Smartie sind. Aber ich bin bei weitem kein "Smombie", die apathisch durch die Gegend schlurfen und tatsächlich nur noch auf das Display glotzen, auch wenn ich diesen Kommentar auf dem Smartiedisplay fingere. Nein, wenn ich unterwegs was nachschauen oder auf eine Nachricht reagieren möchte, dann stelle ich mich zur Seite, mache das und gehe dann erst weiter. So stehe ich niemandem im Weg.

Leider wird mir die Möglichkeit von unterwegs was zu tun bald genommen. Ich spreche nicht vom Alter des Smartphones, sondern von der kommenden 3G-Abschaltung. Mein Gerät kann nur 3G und mein kostenfreier, weil werbefinanzierter Vertrag beläuft sich auch nur auf UMTS. Den könnte man zwar umbuchen, aber der Anbieter möchte dann zur Abschaltung alle seine Tarife und Marken überdenken. Es ist zu befürchten, dass ich dann ohne Netz und ohne Anbieter dastehen werde. (Sehr zum Nachteil der Galaxie) :(

Fazit: Liebe Jenny, nicht die Technik ist das Übel, sondern die jeweiligen Menschen, die sie oft falsch benutzen.
Freundchen
12. Sept. 2019, 15:41
Ich bin diesbezglich auch etwas zwiegespalten. Smartphones sind schon ser nützlich. Darauf verzichten möchte ich nicht. Allerdings finde ich es auch nicht gut, wenn man pausenlos nur mit dem Handy beschäftigt ist. Es gibt Situtationen, wo es auch sehr unhöflich und z.T. sogar gefährlich ist.
John Baker Sander
12. Sept. 2019, 20:53
Ich höre das immer Mal wieder, dass, das Mobilphone störend ist. Von einer Frau habe ich das NOCH NIE SO KLAR gehört.
Bin einfach froh, das dir und auch dem doofen Radfahrer nichts passiert ist. - Ansonsten gibt's den Worten meinen Vorgängern nichts hinzuzufügen, die haben mir alles schon vorweggenommen.

Ach so, doch noch eines, bitte, bitte, mehr davon.
John Baker Sander
12. Sept. 2019, 20:54
Fizzy, ich wünsche dir einfach, das sich das vielleicht doch noch zu deiner Zufriedenheit mit dem Smartphone regelt.
Hibi
12. Sept. 2019, 21:19
Bin ich froh, dass ich auch ohne Smartphone kann ;)
Aber ich sehe es immer wieder - ein Pärchen geht aus und beide schauen nur auf ihr Handy ... In 60 min wurde nur ein Satz gewechselt ... Warum trifft man sich dann?
Oder man möchte einen schönen Moment genießen - z. B. ein Feuerwerk oder Konzert ... Und alle filmen das. Wer schaut sich denn hinterher noch groß das Feuerwerk als Video an? Die wenigsten ... Man sollte das viel besser in der Tasche lassen und den Moment einfach genießen.
Naja, es gibt eben seltsame Menschen ...:(
Fizzy Lemon
12. Sept. 2019, 22:41
Image
Hasal
13. Sept. 2019, 10:38
So jetzt melde ich mich mal. Ich finde Handys echt gut, aber ich bin auch nicht ewig dran. Mal gibt es auch was anderes, als nur mit dem Handy beschäftigt zu sein. Mit habe ich es immer, wenn ich unterwegs bin.
Aber Lemon Du hast Recht, es liegt nicht an der Technik, nur an den Menschen selbst. Es ist schlimm, wenn man schon Schulkinder, die nur mit dem Handy beschäftigt sind, sieht. Als wenn es echt, nichts anderes mehr gibt.
Aber im Notfall hat man es sofort zur Hand.
:)
Fizzy Lemon
13. Sept. 2019, 11:38
Manche Smartphonenutzer, die sich wie die bezeichneten "Smombies" aufführen, lassen mich an den ersten Perry-Rhodan-Band denken. Die Arkoniden rennen nur noch mit "kleinen Bildschirmen" vor den Augen (heute würden wir VR-Brille dazu sagen) rum und verlieren sich in virtuellen Welten. Arbeiten brauchen sie ja nicht, weil man die Arbeit schon längst an Roboter deligierte und so kann man dem Spiel frönen - oder sich der Sucht ergeben. Dass der Kugelraumer von Crest in dem Mondkrater strandete und sie nicht mehr wegkamen, geschweige denn Hilfe erhielten, lag auch daran, dass alle nur spielten und sich darauf verließen, dass die Roboter schon alles tun werden. Nur, dass die Roboter auf solche Ausnahmesituationen nie programmiert wurden und somit auch nichts tun können. Erstaunlich für einen SF-Groschenroman, der etwas vor Roddenberrys "Star Trek" erschien. Findet ihr nicht?
Hibi
15. Sept. 2019, 22:05
Ja genauso sieht das dann aus ... schrecklich! :(
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