Ich will den Alltag über mich ergehen lassen und mich dann mit Herz und Kopf voll ins Wochenende katapultieren.
Dazu gehört ein Friseurbesuch, sicher sollte und werde ich auch in den nächsten Tagen mindestens eine Stunde täglich fotografieren gehen. Bevor ich nächste Woche eine Hochzeit fotografieren darf.
Die Kamera hatte ich knapp vier Wochen nicht in der Hand, das ist doch eine recht lange Zeit für meine Person.
Der Abend sollte auf der Couch und wie gewohnt in den vergangenen Tagen beim „Dschungelcamp" ausklingen. … Ätsch! An alle die das gar nicht mögen, mir macht das immer noch Spaß und deutlich mehr wie zum „Dschungelauftakt". *lange Nase drehe*
Warum ich das so hier herausstelle, weil ich es kann, vor allem aber noch nie so oft darauf angesprochen wurde wie in diesem Jahr. Es ödet mich entsetzlich an, wen dann solch blöde Sätze hinterhergeschoben werden: „Das passt doch gar nicht zu dir!" Oder gerne auch: „Warum schaust du dir ausgerechnet den Schrott an?"
Vater hatte einen Termin in Worms und Mama fuhr „selbstverständlich" mit.
Die Lust der Beiden im Anschluss zu bummeln war überhaupt nicht vorhanden. Den hohen Inzidenz-Fällen und starken Kontrollen – obwohl sie auch 3x geimpft sind und alle Ausweise vorhanden – schreckten sie von den Fußgängerzonen und ihren Geschäften ab.
Schade, eigentlich mögen meine Eltern ihre kleinen Stadtausflüge besonders, wenn sie denn schon mal in Coronazeiten herauskommen.
Ein schwingendes und klingendes Wort das mich begeistert: „Klangästhetik"
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!

Dschungelcamp ist leider nicht meins und würde es auch nie schauen.