Die vergangenen Tage wurde ich aus der Bahn geworfen.
Hat eine meiner Lieblingscousinen bedauerlicherweise mit einer Schwangerschaftsvergiftung zu kämpfen.
Was Familie und mir mehr doch viel mehr zusetzte, wie ich das wahrhaben mochte.
Das Schreiben war auch hier ein Rettungsanker.
Wenn auch nicht auf dem Blog-Kanal, sondern eher unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Weil man nicht private Daten und vertrauliche Aussagen einfach so ins weltweite Netz heraushauen sollte.
Ich werde noch zwei, drei Tage brauchen, um wie gewohnt und auch gewollt meine ans Herz gewachsene Kanäle wieder mit vollem Elan zu betreiben und auch mit dem Kopf dabei zu sein.
Meiner Cousine und ihrer Familie wünsche ich vom Herzen, dass dieser Alptraum schnellstens und mit einem Happy End endet. - „Wir lieben dich!" Was alles mit einschließt, das dir wichtig ist und für dich zählt."
Manchmal ist es echt schade, dass die Tage und speziell das Wochenende nur so an einem vorbeifliegen.
Woran ich sicher sogar selbst schuld bin, weil ich mir nicht die Zeit nehme mal richtig innezuhalten und diese Momente ausführlich zu genießen?
Eigentlich hatte ich mir den Samstag vorgestellt, dass ich ein wenig aufräume und putze, Olympia und Fußball schaue und den Sonnenabend mit Familie auf beste Art und Weise Wochenendfaul verbummele.
Bereits morgens kam Bruder vorbei, ob ich ihn nicht in die Stadt begleiten könnte? Er hätte verschiedene Dinge zu erledigen, wo ihm eine unterstützende Person nicht unrecht wäre.
Kaum Zuhause, ich hatte mich gerade umgezogen und für Haushaltstätigkeiten zurechtgemacht, da klingelt schon das Telefon. Am Hörer der Bräutigam (siehe, Eintrage: „Hochzeits-Tam-Tam", Mittwoch, 2. Februar 2022), ob ich schon die Hochzeitsbilder abliefern könnte, das nach Möglichkeit sofort? Man würde sich sehr freuen. Also stiefelte ich - da das Brautpaar im selben Ort lebt – bei ihnen vorbei.
Als raus aus den Klamotten, rein in die Klamotten …
Das frisch angetraute Ehepaar offerierte mir Kuchen und Kaffee.
Ich jedoch mochte wieder schnellstmöglich nachhause. So schauten wir die Hochzeitsbilder an und ich ließ mir absegnen, dass sie gefallen.
Auch hatte ich das Gefühl, dass diese graue riesige Katze, mit nicht weniger riesigen gelben Augen, die, die gesamte Zeit auf der Couch saß, meine Anwesenheit nicht mochte.
Am Abend gabs ein bisschen Fußball, zwischendurch kam ich doch noch zum Putzen und aufräumen. Und den krönenden Abschluss bilde die finale Folge von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!"
Ich fand, das war eine grandiose Staffel, ohne auch nur eine langweilige Folge. Die das tat, was sie sollte, unterhalten.
Dem „Peter Althoff" hätte ich wohl persönlich am meisten die Krone gegönnt.
Was ab sofort gilt, sich zu bemühen noch mehr Mensch und Emotionsverstärker zu sein.
Sich klarzumachen – gespannt, wie mir das gelingt? – dass alles vergänglich ist. Das auch Widerspruch und Gegensätze zum Menschsein immer dazugehören und ungemein wichtig sind.
