Mittlerweile beinhaltet der Samstag immer ein brüderliches aufeinandertreffen im Eiscafé.
Nun schon die dritte Woche in Folge.
Dieser Bruderplausch läuft anders ab, wie innerhalb der Familie.
Was ich durchaus als ausgesprochen angenehm empfinde.
Vielleicht liegt es daran, dass wir da nur im Zwiegespräch sind, sich keiner in unsere Themen hineinhangelt. Es freier und ungezwungener zwischen uns zugeht.
Möglicherweise brabbelt es sich einfach besser bei einem Eisbecher, Cola, wahlweise auch Wasser oder Kaffee?
Je älter ich werde – das spricht nicht unbedingt für mich – desto mehr liebe und schätze ich meinen Bruder.
Ab und an muss ich mich fragen, wie verkannt ich ihn hin und wieder hatte?
Auch wenn das nicht alles Gold zwischen uns früher war, heutzutage ist zumindest alles Silber, teilweise sogar mit Goldüberzug.
Mein Bruder und ich waren kaum wieder unserer Wege gegangen, als auch schon mein Mobilphone klingelte.Ich tippte ja sofort auf meinen Bruder. – Falsch!
Auf meinem Mobilphone-Display tauchte der Name: „Nürnberg" auf.
Ich überlegte; Nürnberg, weder kenne ich jemanden, der so heißt, noch jemand aus der gleichnamigen Stadt.
Da ich das nun in den vergangenen Monaten ab und an fremdes auf dem Mobilphone oder „E-Mail-Fach" hatte, beschloss ich die Nummer zu blockieren.
Wenn man im weltweiten Netz zu diesem Thema recherchiert, findet man einige nicht allzu nette Fakten.
Menschen, die schon länger diesen Blog lesen; ja das gibt es tatsächlich ?, was ich immer noch nicht so recht glauben kann; wissen das ich gerne „Let´s Dance" sehe.
So klebte ich auch am Freitagabend mit Eltern vor der Mattscheibe. Ich war durchaus von der TV-Sendung und den darin sich tummelnden Moderatoren, Tänzern und Promis angetan.
Damit meinte ich nicht nur von „Matthias Mester", der mir mit seinem Humor sehr imponierte. Sondern auch speziell eine „Amira Pocher", wo ich befürchtete, die könnte stark überdrehen. Dem war jedoch keineswegs so. Insgesamt bin ich vom Kandidatenfeld nach der ersten Sendung angetan.
Was mir gut gefiel, dass auch „Frau Mabuse" in der Jury viel sachlicher wirkte als gewohnt, ohne ihre Emotionalität zu verlieren.
Hoffentlich lag es nicht nur daran, dass der Obertanz-Juror „Joachim Lambi" fehlte?
Ich fand drei Stunden für die erste Sendung etwas zu lang.
Ein wenig straffer und etwas komprimierter hätten der insgesamt kurzweiligen Sendung wahrscheinlich trotzdem gutgetan.
Oh, ich hatte Sanduhren in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckt.
War begeistert, da diese wohl eine Durchlaufzeit von einer Stunde haben. Dazu dieser glitzernde Sand in verschiedenen Farben, besonders lila, blau und grün fand ich toll, das hatte durchaus Wirkung auf mich hinterlassen. – So leicht wurde ich lange nicht mehr Opfer (sieht man von Büchern ab) der Konsumfabrik. ?
Ich sehe mich schon in meiner Fantasie die Sanduhr drehen. Dabei am Küchentisch sitzen und mir so eine volle Stunde Zeit - pro Abend - für das Lesen einzuräumen, ob das klappt?
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
