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„Gedankendistanz“

John Baker Sander
25. Februar 2022(bearbeitet)
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Mit Eltern sah ich stundenlang Berichte rund um die Lage in der Ukraine.
Mir fiel es schwer, wegzuschauen und wegzuhören. Ich muss zugeben (noch weitaus) mehr wie ich dachte. Ob und wie sehr die Distanz zum Geschehen eine Rolle spielt, mag ich (bei mir) noch nicht genau zu beurteilen.

Wir sind alle ein bisschen fassungslos, was sich da gerade tut.
Mich bewegt das Geschehen.
Wenn ich ehrlich bin, waren das bis vor einigen Tage nur miese Nachrichten, die ich zur Kenntnis nahm.

Erst jetzt sind die Geschehnisse bis in mein inneres richtig vorgedrungen. Berühren mich.

Das Einzige, das ich genau weiß, Ungerechtigkeit zahlt sich niemals, niemals aus!

Nein, ich mag heute nicht viele weitere Gedanken im Blog dazu verlieren. Das machen auch andere Blogschreiber so viel besser als meine Person. – Danke hierfür.


Ein neues Buch ist bei mir eingezogen, der Roman „Schockraum" von „Tobias Schlegl". – Obwohl gerade durch Corona, mir selbstverständlich auch nicht die Notstände und Überarbeitung vom Pflegepersonal verborgen blieb, machte ich mir auch hierüber, das was Sanitäter und Doktoren leisteten, höchsten – wenn überhaupt – nur unzureichend Gedanken.
Das war schon sehr ignorant.

Das hilft zwar niemanden, aber gerade klatsche ich innerlich voller Hochachtung für alle, die sich für das Wohl anderer bis zur eigenen Erschöpfung einsetzen.


In Worms zumindest – auch ohne Sonnenschein – reagiert eine Art Vorfrühling bei lauschigen 12C°.

Erst am Abend wurde es für einige Minuten sehr ungemütlich. Es schüttete aus voller Kraft und den Wind konnte man sogar trotz geschlossener Fenster deutlich heulen hören.

Sämtliche Fastnachtssitzungen wurden nicht nur in der näheren Umgebung, sondern auch im TV kurzfristig abgesagt. – Wie richtig das ist? – Auch wenn man sie (Sendungen wie: „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht") möglicherweise in der Mediathek ausstrahlt.

Diese Informationssendungen müssen sein und sind wirklich wichtig.
Jedoch nur damit die TV-Zuschauer zu beschallen, find ich so mittelprächtig. Zerstreuung tut gut, wie ich auch am Abend bei einem Fußballspiel bemerkte.

Nein, ich finde es nicht pietätlos solche Programme gerade jetzt auszustrahlen, sondern im Gegenteil wichtig zur Ablenkung.


Ich hatte Luftballons besorgt für Übungsinhalte meiner Sportgruppen.
Vor einigen Minuten hatte ich entdeckt, das auf der Packung der Warnhinweise steht, bitte nicht mit dem Mund aufblasen und bitte die Luftballons nicht fliegen lassen. … ich werte nochmals eine andere Packung besorgen (müssen).



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!


Kommentare (1)

Jenny
25. Feb. 2022, 19:56
Ja ist schon schlimm was da gerade in der Ukraine geschieht, ich hoffe die Gespräche zwischen Moskau und Kiew bringen etwas und ein Waffenstillstand wird ausgehandelt. Wichtig ist das die Nato und die Amerikaner die Füße still halten.
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