So gut hatte ich gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr geschlafen.
Der Samstagabend lief komplett an mir vorbei, da ich bis 2 Uhr in der Früh schlafend in meinem Schreibtischsessel saß.
Dennoch, das war es wert. Ich hatte gut und fest geschlafen und ausgesprochen schön geträumt. … und auch im Bett war es einfach ein Wohlfühlen und lustig vor sich hinträumen.
Nach einer Woche samstäglicher Pause meldete sich mein Bruder wieder bei mir. Ob wir uns nicht treffen mochten im Eiscafé? – Ich stimmte zu.
So saßen wir kurzzeitig später vor unseren Erdbeerbechern und schwatzten munter über die Geschehnisse aus Politik, Sport und Familie.
Bruder erzählte, wie er seiner Freundin half, Möbel woanders abzubauen und in ihr Heim mit dem Autoanhänger zu transportieren.
Auch Vater wurde mit eingespannt, kennt er doch die Mutter meines Bruders Freundin, da diese eine Klassenkameradin von ihm war.
So fuhr man nicht nur Möbel der Freundin, sondern auch später Möbel ihrer Mutter, die in eine neue Wohnung zieht, hilfsbereit durch die Gegend.
Ob es das schon einmal gab, dass ich in Worms war und in keinem einzigen Warenhaus? – Ich saß auf einer Bank, genoss die Sonne und dabei ein Buch. Zwischendurch nahm ich das Kursangebot wahr, um das Schreiben mit zehn Fingern voranzutreiben.
Putin ist ein Fuchs. Das neue verabschiedete Mediengesetz hat nicht nur den letzten unabhängigen Sender in Russland in die Knie gezwungen, sondern auch dafür gesorgt, dass sämtliche Berichterstattungen aus Russland direkt eingestellt wurden.– NBC, ARD, ZDF und viele weitere TV-Anstalten und sonstige Medien sind erstmal abgezogen. Werden sicher weiterhin berichten, aber wohl nicht direkt aus Russland.
Das kann man verstehen.
Heißt es doch in diesem neuen Mediengesetz, wer Fake News verbreitet muss mit bis zu fünfzehn Jahren Haft rechnen.
Was Fake News sind, wurde darin allerdings nicht festgehalten, sondern unterliegt der Willkür der Machtinhaber.
Ich bin sicher, auch dieses Gesetz fliegt den russischen Gesetzgebern und jeder der dafür Verantwortung trägt in nicht allzu ferner Zukunft heftig um die Ohren.
Nachdem in den letzten zwei Wochen gefühlt Corona deutlich weniger Platz in den Medien einnahm, ist es zumindest jetzt bei uns in der Heimatgemeinde deutliche stärker wieder im Gespräch.
Der Kindergarten musste aufgrund neuer Fälle geschlossen werden, ab Montag müssen die Kinder sich wieder testen um an ihrer Gruppe teilnehmen zu dürfen.
Eine Bekannte formulierte es wohl am besten als sie mir über „WhatsApp" von den Coronafällen im Kindergarten berichtete: „Hört das denn nie auf?"
5 Dinge, die mich faszinierten & interessierten innerhalb der vergangenen Woche (nicht zwingend in dieser Reihenfolge):
- Nichts tun, außer im Sonnenschein stillzusitzen, wahrnehmen und zu fühlen / Samstagabend komplett zu verschlafen und zu verträumen
- Menschen, die den Mut aufbringen im Kriegsgebiet zu bleiben
- Buch: „Like Snow we fall" von „Ayla Dade"
- Wie einfach man die Pressefreiheit in Europa einschränken kann, wie leicht das offenbar auch vorübergehend mit Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu machen ist (letztendlich wird sich natürlich die Gerechtigkeit und das Wertesystem durchsetzen)
- Mit Bruder im Eiscafé zu sitzen, Erdbeerbecher zu essen und dabei (noch) tiefer ins Leben von ihm einzutauchen
Auch „Lets´s dance" sah ich am Freitag wie gewohnt mit Eltern gern vor dem TV an.
Ich kann mir nicht erklären, wie eine „Cheyenne Ochsenknecht" mit dieser Leistung herausfliegen konnte? – Von der Leistung fand ich sie in der letzten ausgestrahlten Ausgabe viel besser als so manch anderen Kandidaten.
Nun gut, gewählt ist gewählt. Ich fand das Ausscheiden aus der Sendung nicht gerechtfertigt.
Ich befinde mich eine Woche vor der Rückkehr meiner Wettkampfmannschaften.
Das heißt, diese Woche gibt's neben dem Alltag auch sonst einiges zusätzlich zu tun.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?
