Das war doch ein recht gelungener Wochenstart.
Mehr fiebere ich jedoch dem nächsten Montag entgegen, wenn ich mich endlich in der Woche befinde, wo ich nach über drei Monaten wieder meine Wettkampfmannschaften betreuen darf.
Beim großen „A" fand ich ein tolles Buch über das Training von Koordination und Balance. Mir gefiel gut, was man beim „Blick ins Buch" sehen konnte. Bin gespannt, wie schön sich Übungen einbauen lassen und ob ich was Neues mir herausziehen kann?
Vor allem liebe ich die Auswahlmöglichkeit: „Gebraucht, wie neu kaufen". Schlug zu.
Wie auch beim Hörbuch: „Liebesbriefe von Montmatre" ein Roman der mir vor etwas mehr wie einem Jahr große Lesefreude bescherte.
Vor hatte ich es nicht, aber: 1. Zu einem tollen Preis und zweitens stand da: „Nur noch eines auf Lager, was mir gestern den benötigten Stups zur Bestellung gab.
Noch besser und noch intensiver als ich mir das ausgemalt hatte, verlief der erste Einsatz meiner Sanduhr.
Ich saß am Küchentisch, vor mir das Buch. Rechts ein Glas Wasser, links die Sanduhr.
Herumgedreht, schon ran der glitzernde, blaue Sand auf den Boden der Sanduhr.
Während ich mich der Romanhandlung widmete.
Ich weiß nicht, ob es jeden Abend so ein intensives Erlebnis sein kann (oder zumindest die 3,4-5x in der Woche), weg von aller Ablenkung, weg von allem Digitalen, weg von jedem überflüssigen Strom- und Batterieverbraucher?
Ab und an sah ich für Sekunden auf den rieselnden Sand.
Freute mich darüber, dass meine Fantasie im Vorfeld nicht hinter der Realität zurückstecken musste.
Ich war so drin in der Handlung, die Worte tanzten dabei in meinem Kopf und verformten sich zu deutlichen Bildern.
Ich roch die klare Luft in Aspen. Fühlte den Schnee, das Kaminfeuer und war mehr denn je gerne Zuschauer wie die Charaktere miteinander interagierten.
Diese Stunde hatte etwas von einem vortrefflichen Zauber.
Entspannt, happy und mit leichten Herzen packte ich voller Vorfreude auf morgen die Sanduhr zurück in ihren Karton.
