Gefühlt verflog der Montag wie ein Wimpernschlag.
Mein Leben verläuft wieder in gewohnten (und dadurch in strukturierteren) Bahnen.
Was ich weitaus spannender finde, wie wenn ich mich dreimal die Woche frage; wieso ich nicht in der Turnhalle stehe und eine meiner Wettkampfgruppen betreue?
Was ab diesem nun schon vergangenen Montag, 14. März 2022 gott-sei-dank wieder möglich war.
Schon im Vorfeld macht sich dieses alte spannungsgeladenen kribbeln in mir bemerkbar.
Sporttasche akribisch gepackt (nichts vergessen?), Trainingsplan zufriedenstellend vorbereitet?
Innerlich angespannt, ob der Trainingsplan und die Übungen darauf sich auch so umsetzen lassen und umgesetzt werden, wie ich mir das vorstelle?
Ich denke, solange ich so fühle, habe ich noch selbst genug Feuer als auch den benötigten Willen und bin nicht bereit in Übungsleiterrente zu gehen?
Normalerweise, wenn man sich länger nicht sieht, kann es schon mal sein, dass das erste Training mit der Übungsgruppe etwas fahrig verläuft, dem war aber gar nicht so. Alle Trainingsteilnehmer zogen mit, so verflogen die zwei Trainingsstunden Stunden im nu.
Hübscher und brauchbarer Nebeneffekt, alle Punkte auf dem Übungsplan konnten erfolgreich bewältigt und dadurch schlussendlich abgehakt werden.
Zu Hause hing ich erstmal durch. Brauchte über eine halbe Stunde bis ich mich von der elterlichen Couch – nach ausführlicher Berichterstattung - aufraffte und meinen müden Körper und Kopf – in dem ich den Abfall der über Tage zuvor langsam aufgebauten Spannung besonders deutlich merkte - in die Küche zum Abendbrot schleppte.
Ich weiß nicht, wie ich auf den Gedanken kam, aber mir schoss die Überlegung in den Kopf, dass ich es sehr spannend gefunden hätte, wie der viel zu früh verstorbene „Roger Willemsen" den „Krieg gegen die Ukraine" wohl einordnen würde?
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
