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„WuselIch“

John Baker Sander
25. März 2022(bearbeitet)
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Wenn ich mir in dieser bisherigen Woche irgendetwas vorzuwerfen habe, dann dass ich nicht genug Blogs geschrieben hatte.
Ich hätte wahrscheinlich mit einer zeitlich besseren Abstimmung auch das schaffen können?

Ansonsten bin ich bisher hochzufrieden mit dieser Woche.

Ich habe zwei störende, seit Jahrzehnten verfolgende Macken abgelegt. Über die ich nicht berichten möchte, weil sie auch eigentlich nicht der Rede wert sind. Es ist mir in diesem Moment unangenehm.
Heilfroh bin ich jedoch, dass diese sich verflüchtigt hatten.
Inspiriert und motiviert mich gegen diese kleinen Macken durchzusetzen, wurde ich von einem Artikel über das Training von Mentaler stärke. Indem es sinngemäß hieß: „Auch der Geist ist ein Muskel, der so trainiert werden kann, dass er zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist".Eigentlich etwas, das man weiß, selbstverständlich erscheint!?
Dennoch, genau dadurch wurde ich nochmals angestupst mich mit mir nochmals ernsthafter auseinanderzusetzen.

Ich mag das „WuselIch" das so stark in mir auflebt.


Nicht nur an der Sonne, auch an der zunehmenden Geräuschkulisse bemerkte ich den Frühling.
Die Wormser Parkanlagen sind besser besucht, Touristen strömen vereinzelt und in Gruppen durch die Parkanlagen, über den Domplatz und durch die Stadt. Die Menschen unterhalten sich auch in den Fußgängerzonen deutlich länger und lauter. Aus den Autos dringt die Musik deutlich lauter. Eine Sehnsucht – und die verspüre ich auch wie nie zuvor in mir – nach einer greifbaren Unbeschwertheit und (sogar nach) Sonne.
Das kann man wohl in diesen Zeiten niemanden verdenken?


Bockstark war „Vom Ender der Einsamkeit" von „Benedict Wells".
Ich habe mich den Charakteren noch verbundener gefühlt wie der eigentlichen Geschichte.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dass man ein Spin-Off zu „Alvas" Schwester veröffentlicht.
Das diese möglicherweise ja doch am Leben ist und keinem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel?
Im Buch wird nur darauf hingewiesen, dass „Alvas" Schwester nach einem Tanztraining nicht nach Hause zurückkehrte.
Lediglich ihre Jacke wurde gefunden. – Ich würde das unglaublich spannend finden, diesen Charakter im wahrsten Sinne des Wortes aufleben zu lassen. Möglicherweise hat sie ja ihr Gedächtnis verloren; wo ein Wille, da ein Weg?

Ich mochte die Charaktere aus „Vom Ende der Einsamkeit" so gerne.
„Alva" sogar noch etwas mehr.
Da diese Buchfigur in mir sogar verschüttete Erinnerungen an „I" erweckte.Die ein knappes Jahrzehnt mit ihrer Familie mein Herz mitbewohnte und im Geist stets präsent war.


Feststellung: Das Mitgefühl wächst mit dem Alter. Herzenswärme sorgt dafür, dass man sich selbst nicht abhandenkommt.



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!


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