Der Donnerstagmorgen fing gut an. Wurde ich doch gebeten, meinen Teil zum Sporttag des Kindergartens beizutragen. Natürlich hatte ich Lust, den Kindergarten und das Team dort zu unterstützen. – Frage bleibt, wer gibt denn da schon wieder ohne zu Fragen meine heilige geschützte Mobilphonenummer weiter?
Eigentlich möchte ich auf meinem Mobilphone nur Nummern und die dazugehörigen Menschen vorfinden, mit denen ich privaten Kontakt pflegen.
Ich kehrte zur Wintermütze zurück, der Wind machte mir zu schaffen und es geht kaum etwas über warme Ohren.
Dennoch war es gut, mich länger draußen aufzuhalten.
Ich lief mit dem Fotoapparat bewaffnet öffentliche Wege ab.
Immer dem Frühling auf den Spuren. Der sich erstaunlich gut einfingen ließ. Ich war zufrieden, wie mein Blick funktionierte - denn so viel hatte ich in diesem Jahr noch nicht meine Kamera in der Hand – und immerzu nach sehenswerten Motiven suchte.
Eltern feierten ihren Hochzeitstag auswärts.
Ich hingegen hatte mir vorgenommen, Zuhause mein Schlafzimmer auf den Kopf zu stellen. Wollte Trainingsprogramme schreiben. Meinen Computer aufräumen, was Leckeres zum Essen zubereiten und auch etwas lesen.
Umgesetzt davon, mir ein Frikadellen-Brötchen zuzubereiten.
Danach versackte ich einige Minuten halbherzig vor dem Computer und schlief rasch ein.… Kurz nach Mitternacht wachte ich auf.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
