Das war ein Samstag, der für die Seele wie gemacht war.
Ich saß über eine Stunde lesend bei Sonnenschein im Park.
Sonne tanken, Seele baumeln lassen bei einer Geschichte. Ich mit allem, was mich ausmacht, vertieft in der Geschichte.
Mit Bruder im Eiscafé.
Er Cola. Ich Schokoladeneisbecher und Cola.
Ohne Masken trudelte die Mehrzahl der Besucher ein. Mich erschreckt es. Auch wenn es legal ist.
Bin zu naiv. Denke; ohne diese Fahrlässigkeit könnte das alles anders aussehen. Sowohl Coronazahlen als auch mehr. … glaub ich zu wissen! – naiv!
Auch in den Geschäften. Stört mich die Masken weglassen. … und wenn es noch so legal ist.
Im Bus staunte ich über eine Beobachtung.
Vor mir in der Menschenschlange zum Buseinstieg standen einige Menschen, die alle nach der Aussage: „I am from Ukraine!" Vom Busfahrer durchgewunken wurden. Ohne für ein Fahrticket zu zahlen.
Mich stört das kein bisschen, dass die Menschen aus der Ukraine (oder sonst woher) umsonst fahren dürfen. Ich wäre bei gleicher Lebenslage auch um jede Erleichterung mehr als dankbar.
Ich finde es nur interessant wie man das feststellt ohne jeglichen Ausweis, dass die Menschen aus der Ukraine sind?
Theoretisch könnte ich mich ja auch nach einer kleinen Mogelei meinerseits: „I am from Ukraine" auch durchwinken lassen.
Wobei ich wetten würde. Blöd, wie ich bin. Speziell so eine kleine harmlose Schummelei würde mich tagelang finster in meinen Gedanken verfolgen.
In den vergangenen zwei Jahren gab es unter meinen Trainingsteilnehmer einen Coronafall. In den letzten 14-Tagen alleine fünf.
Ob das etwas mit dem Wegfallen der Maskenpflicht zu tun hat? Oder nur ein blöder Zufall ist?
5 Dinge, die mich faszinierten & interessierten innerhalb der vergangenen Woche (nicht zwingend in dieser Reihenfolge):
- Geburtstage innerhalb der Familie, die viel besser verlaufen als erwartet
- Song: „Eine gute Nachricht" von „Danger Dan"
- Glaube
- Samstage, die an einem vorbeirauschen und nur dafür da zu sein scheinen, Herz und Seele baumeln zu lassen
- Menschen, dir mir ohne mein Zutun einfach mal eine kleine Nachricht hinterlassen und mir erzählen, wie es ihnen geht oder wie ihre Woche war
Den Samstagabend verbrachte ich auf der Couch.
Zusammen mit Eltern sah ich mir eine schlagerlastige Musiksendung an.Ich genoss das sehr, empfand die leichte Musik im Zusammenspiel mit dem familiären Geplauder als ausgesprochen kurzweilig.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
