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Das geht keinen was an und den Schweigepflichtigen immer nur halb

G
Gelöschter User
24. April 2022(bearbeitet)
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Es war eine Sternenklare Nacht, so dunkel das ich die Hand vor Augen und den Horizont mit Himmel und Meer nicht mehr  erkennen konnte am Strand Lubmins. Der Moment der perfektionistischen Leere. Mein Kopf war wie leer geblasen und klaren Blickes sah ich ins Nichts und aus ihm schaute so viel Unendlichkeit bezogen auf alle Facetten des Lebens heraus. Alles sschien möglich und alles war weggewischt. Ich sah was ich habe und was sich daraus machen lässt.


Immer wieder strebe ich diese Momente an. Und so saß ich still um 23:50Uhr vllt, auf die Uhr hatte ich nicht gesehen, am See meines Ortes im Stockdunklen. Silvester und Neujahrsnacht war es und ich wartete ab. 2022 sollte mein Jahr werden. Aber - kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen -  und was mir heute als Analogie in den Kopf kam, - kleine Kinder kleine Ängste, große Kinder große Ängste- . Das Feuerwerk in der ferne malte die Dunkelheit bunt und die Stille lies mich schweigend ins nächste Kapitel schreiten.


Ich hatte keine Pläne oder Ziele, keine Vorsätze. Lediglich so weiter machen wie bisher und weiterhin alles steigern in meinen Rahmenbedingungen. Ab und an mal ausbrechen aus meinem eigenen Monk und Routinier. Aber so, ja so lief es nicht. Was mich beseelte zum Jahreswechsel im inneren Frieden schreitet erfolgreich voran, aber der Rest streikt sich fröhlich einen weg. Kein Monat in dem es mal kein Weh-Wehchen gab oder gibt und keinen Monat ohne gelben Schein. Das Piano halb angelernt, die Bücher halb gelesen, Texte nur vereinzelt begonnen und brach liegend. Alles frisch mit Grundsteinen versehen und umgegraben sozusagen um nur noch aus zusähen für eine gute Ernte. Aber irgendwie, läuft vor lauter leben und krank sein nichts mehr. 

Faszinierend ist es, wenn man dann mal einige Momente schweigt und merkt das man nichts mehr zu sagen hat. Ein Reiiki-Meister gab mir einst die Aufgabe jeden Tag 10 Minuten nichts zu tun und mich zu fragen, bin ich zufrieden und was fehlt mir dazu? Ich gucke oft "dumm" in die Luft und höre ins Innerste hinein. Es fällt einem dann dennoch nichts mehr ein, vorallem im Anbetracht der letzten Monate und des letzten Jahres. In Vorauschauung der eventuell Folgenden Konsequenzen des eignen Raubbaus und der Verweigerung anderer Menschen an meinem Körper, denn - kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen -. 

Auch ich bin noch ein Kind, auch wenn ich eine erfolgreiche erwachsene Frau mittlerweile bin. So habe ich auch eine Mutter. Diese anzurufen und nach Familienerkrankungen zu Fragen weil alles nach und nach aus dem Lot läuft, oder zu wissen, mit all dem medizinischen Fachwissen das man hat, dass man vielleicht nicht mehr sagen kann, auch bald werde ich kleine Kinder und kleine Sorgen und große Kinder und große Sorgen haben ist etwas "große Kinder, große Sorgen". 



Mal den Teufel nicht an die Wand.




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