Hurra, mein Blogportal ist wieder da!
Wobei dieser Ausfall – auch wenn ich diese überhaupt nicht gebraucht hätte – auch mehr Gutes bewirkt hätte, wie ich mir das hätte vorstellen können.
Hat der überraschende Ausfall doch zu mehr Nähe zwischen Bloggern und mir geführt. Ich war froh, dass ich mir dieses Grundvertrauen zwischen uns nicht nur wie ein verrückter Fantast eingebildet hatte.
Nun wollen wir über „WhatsApp" ab und zu kommunizieren.
Außerdem über die App sicherstellen, dass wir uns nicht komplett verlieren. – Ich finde es großartig.
Am Samstag war ich doch noch recht angeschlagen und zog meinen Kinobesuch – der für Mittwoch angesetzt war – vor.
Ich kuschelte mich in einen Pärchen-Kinositz; denn ich alleine belegte; und sah mir den Film: „Downtown Abbey II – Eine neue Ära" an.
Schon die Serie mochte ich besonders gerne, meiner Meinung gefallen mir die Filme – die allerdings durchschaubarer sind – sogar noch ein Tick besser.
Ich mag den Humor sehr. Dass auch der fieseste Charakter ein Grund hat böse zu sein und eine mögliche Wandlung – „vom Saulus zum Paulus" - durch ein nachvollziehbares Ereignis nachvollziehbar ist.
Eine überaus verschwenderische Ausstattung und großartige Schauspieler („Maggie Smith", „Hugh Boneville", „Laura Carmichael" etc.) machen mir das Lösen des Tickets an der Kinokasse zusätzlich leichter.
Am besten finde ich allerdings, ich kann noch immer mit den unterschiedlichsten Charakteren aus der Ober und Unterschicht mitfiebern.
Fühle mich dabei gut, das Einzige, was ich zwischendurch immer wieder dachte, warum setzt ihr denn diese Filme nicht kurz vor oder kurz nach Weihnachten an? Zum Wohlfühlen gibt's kaum was Besseres.
Bleibt noch der Sonntag.
Bereits um kurz nach 9 Uhr stand ich mit dem Fotoapparat bewaffnet in der Kirche des Nachbarortes. Zwecks Fotografierens eines Kommunion-Gottesdienstes und im Anschluss Familienbilder.
Die Messe sollte er um 10 losgehen.
Ich bin jedoch normalerweise schon früher da, um bereits im Vorfeld einige Bilder von der noch leeren Lokalität einzufangen und nochmals meinen Auftrag detailgetreu abzusprechen.
Der nette Pfarrer und ich hatten schon einige Gottesdienste zusammen durchgestanden. Er hinter der Kanzel oder vorm Altar und ich wie gewohnt irgendwo „unsichtbar" in der Kirche hinter meinem Foto positioniert.
Pfarrer und ich waren auch diesmal auf einer Längenwelle.
Es war ein toller Gottesdienst.
Mit Gitarrenklänge. Kinderchor. Einer eindrucksvollen Lesung. Ein Mann, der besonders laut aber auch besonders schön aus dem obersten Stock der Kirche ein Lied zum Besten gab. Natürlich der eigentlichen Erstkommunion. Einigen Kirchenklassikern, die mich schon als kleiner Gottesdienstbesucher beim Mitsingen erfreuten, wie: „Laudato si."
So in der Mitte des Gottesdienstes kommt die Katechistin auf mich zu, meint: „Sie sollte vielleicht nicht so viel Fotografieren".
Ich entgegnete: „Das ist doch alles mit dem Pfarrer und ihnen genau abgesprochen worden, oder nicht? Sie haben mich doch genau deswegen verpflichtet, weil sie mich kennen und wissen, wie ich mit dem Foto zu Werke gehe! Ich benutze ja nicht einmal über die gesamte Zeit Blitzlicht".
Daraufhin besann sich die Katechistin, legte ihre Hände mir wohlwollend auf die Schultern, lächelte mich entschuldigend an, kehrte auf ihr Kirchenbänkchen zurück.
Was mir dann ehrlich gesagt doch eine gewisse Last von den Schultern und von der Seele nahm.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!

selbst in der Kirche weis die rechte Hand net was die linke macht , Kopf hoch auch die Katechistin haben nen dickes Fell und können mit Kritik und Konter um gehen wenn nicht soll sie beichten.