Mein Samstag war insgesamt gut.
Bruder hingegen, bekam mitgeteilt, dass die Ehefrau seines besten Freundes an Krebs verstorben sei. – Natürlich hat ihn das furchtbar hart getroffen.
Mich hat das ganze jetzt mehr mitgenommen und ist so richtig in mein Bewusstsein eingedrungen – während ich diese Zeilen für den Blog schreibe – wie über den gesamten Nachmittag.
Ich kannte die Ehefrau meines Bruders, besten Freundes kaum.
Wir trafen bei zwei unterschiedlichen Gelegenheiten aufeinander. – Ich hatte sie als ausgesprochen nett und angenehm empfunden.
Ihre Tochter – die sie mit in die Ehe brachte - ist bereits 18 Jahre alt.
Vielleicht kann man deswegen leicht aufatmen, dass sie zumindest aus dem gröbsten heraus und auf eigenen Füßen steht?
Nicht dass es das ansatzweise besser macht es, dass viel zu frühe ableben der geliebten Ehefrau und Mutter natürlich nicht.
Bis heute mag und kann ich mir ein Leben ohne Eltern nicht vorstellen.
Dabei steht bei mir in die „große 4" seit Jahren im Lebensalter vorne.
Ich kann den Angehörigen (und „irgendwie" auch meinem Bruder) nur viel Kraft wünschen und hoffen, dass Trost, und die Erinnerungen irgendwann den Verlustschmerz überwachsen und in pure Dankbarkeit den Mensch gekannt und geliebt zu haben umwandeln.
Eigentlich mochte ich nun noch ein bisschen über Worms, diesen gefühlten Sommertag berichten, aber wisst ihr was, ich habe gerade aufgrund der vorangegangenen beschriebenen Ereignisse und anfallenden Gedanken keine Lust, lass es deshalb für jetzt bleiben.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
