Zeit: 16 Uhr 19
Ort: Gleis,11, Bahnhof Worms
Ich hatte kaum einen Fuß in die Innenstadt gesetzt, als mir eine meiner Lieblingscousinen lächelnd, winkend und im Eilschritt entgegenkam.
Sie müsse dringend zum Zug, ließ mich die Cousine wissen.
Aus diesem Grund liefen wir nun zusammen nebeneinander her. Dabei tauschten wir die neuesten Familienneuigkeiten aus.
Außerdem berichtete die Cousine vom „9-Euro-Ticket". Dass sie nicht nur vergünstigt nach Worms gebracht hatte, sondern ihr auch den Parkstress ersparte.
Offenbar hat ihr der Urlaub mit ihrer Familie enorm gutgetan?
Ich habe die Lieblingscousine – trotz der Hektik, den geplanten Zug noch zu erreichen – vielleicht seit Jahren nicht mehr so entspannt und interessiert erlebt wie in diesen wenigen Minuten.
Eigentlich ist ja Donnerstag Büchertag.
Da ich jedoch im Bus „Der Koch" von „Martin Suter" beendete, war mein Bücherhype auf Level 99.
Ich wusste auch schon, was das nächste Buch werden sollte. „Der Gesang der Flusskrebse" von „Delia Owens".
Kaum in der Buchhandlung griff ich schon nach besagtem Buch, das derzeit in der Rangliste Platz 2 einnimmt.
Dennoch zog es mich nicht gleich zur Kasse. Sondern wie üblich von Bücherregal zu Bücherregal. Noch immer schaffen es alleine schon im Regal stehende Buchrücken mich zu verzücken.
Dabei entdeckte ich auch die Taschenbuchausgabe von „Nick Hornbys" neuen Roman: „Just like You".
„Hornby"!
Seit Jahren hatte ich keinen „Hornby-Roman" mehr gelesen.
Wie hatte ich Bücher wie: „High Fidelity", „Long Way down", „Slam" „Juliet Naked" verschlungen und Verfilmungen der Bücher: „High Fidelity", „About a Boy oder der Tag der toten Ente", Fever Pitch gefeiert.
Man wird sich denken können, ich verließ mit „Just like You" die Buchhandlung.
Die Flusskrebse bleiben vorerst im Regal, sind aber nur aufgeschoben.
Zeit: 23 Uhr 17
Ort: Mein Schlafzimmer
Vater und ich waren auf einer Vorstandssitzung.
Die mich etwas wütend und sprachlos zurückließ. Wieso mag ich allerdings nicht erwähnen. Außer so viel, alle sollten doch die Möglichkeit bekommen ihren Sport nachzukommen. … und nein, ich bin mit meinen Gruppen davon kaum betroffen.… dennoch könnt ich mir in die Faust beißen, wie manche Menschen Sport verstehen wollen.
Das Beste an der Sitzung, ich bin sämtliche meiner Event-Fotos losgeworden.
Könnte durchaus passieren das ich Morgennachmittag mir komplett frei nehme, im Adenauerring sitze und nichts mache außer Lesen, einige Gedanken notieren und dabei genüsslich eine Cola light zu schlürfen.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!

warum solltest du dir keinen freien Nachmittag gönnen , Genies ihn .
das deine fotos los geworden bist ist super hat sich die arbeit gelohnt und super sahen sie ja auch aus