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"Mögen"

John Baker Sander
16. Oktober 2022(bearbeitet)
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Noch immer gibt es mir ein besonders gutes Gefühl, wenn mein Privatraum nach Möbelspray riecht und ordentlich sich anfühlt und aussieht.

Ich will eigentlich nur – wie jetzt gerade - hier in meinem Schlafzimmer vor dem PC sitzen. Podcast dabei hören. Gedanken nachhängen und ein Blog in das Worddokument tippen. Sicher für viele kein samstägliches Traumszenario. Für mich schon.
Es ist warm. Ich fühle mich ziemlich gut, obwohl ich die vergangenen Tage mehr in den Knochen spüre als gewöhnlich.
Dann ist da noch so eine angenehme Müdigkeit, die dazu verleitet sich bald schon ins Bett zu legen und sich dabei einen ruhigen Sonntag auszumalen.


Möglicherweise gibt's zuvor noch einige Seiten „Herbstbunt".
Nachdem Urban-Fantasie-Schmöker (nein Schmöker ist in meiner Welt kein negativ behaftetes Wort) „Die Drachenkönigin", lese ich „Thomas Gottschalks" „Herbstblond" Nachfolger „Herbstbunt". Der mich unterhält.

„Gottschalk" ist jemand, den ich mag.
Wahrscheinlich ist das aber auch dem stark geschuldet, dass er, seit ich denken kann, immer in den Medien präsent war?


Am Nachmittag trippelte ich etwas durch die Wormser Geschäfte.
Erstanden habe ich bis auf einen neuen Nasen- und Ohr-Schneider nichts. Wobei ich nichts dagegen hätte, wenn mir auch wie bisher keine Haarbüschel aus den Ohren sprießen würden.

Denke ich an die nächste Woche, wird mir leicht mulmig.
Die ist vollbeladen.
Ein Termin mit der Gemeinde steht an. Bei dem der Vorstand meines Vereines – dem auch Vater und ich angehören – versuchen wollen, Platz herauszuschlagen für anderen Breiten- und Freizeitsport wie dem Fußballsport. Bevor die Gemeinde letztendlich alles an verfügbaren Sportgelände dem Fußball in den Rachen wirft. Leider wurden dem Verein dem ich angehöre, erst spät von der Gemeinde über bereits getroffene Abkommen mit dem Fußballverein informiert.

Ich bin und bleibe Fußballfan.
Dennoch muss auch für die anderen Vereine drumherum eine Basis zum Existieren bestehen bleiben.

Zudem steht das Fotografieren einer Generalprobe eines Theaterstückes an. Außerdem der übliche Alltag und meine Sportgruppen.

Natürlich gibt es auch eine Familie, die zu Zeit mehr für mich da ist, wie ich für sie. Denen ich nicht die Aufmerksamkeit zuteilwerden lasse, die sie auch nur annähernd verdient hätten.

Heute mache ich mir einen herbstbunten Sonntag.
Der seinen Farbenfroheit aus grauem Nichtstun bezieht.



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!




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