Ich trete weiterhin etwas auf der Stelle. Mir fehlt es an Organisation und Kreativität beim Blog schreiben.
Auch meine Schläfchen auf dem Schreibtischsessel führe ich weiterhin in regelmäßigen Abständen fort.
Na ja sei es drum.
Einmal mehr gelobe ich Besserung!
Am Freitag begleitete ich den freundschaftlich verbundenen Fastnachtsverein – für den ich seit langen Jahre Bilder mache – mit dem Fotoapparat in die neue Kampagne 2022.
Selten hatte ich mich dort so gut aufgehoben gefühlt zum Anfang einer Kampagne wie in diesem Jahr.
Normalerweise braucht es immer etwas, bis ich wieder in diese Gruppe von Fastnachtsmacher- und Macherinnen wieder hineinfinde.
Harmonie.
Schunkelrunden, Ehrungen, Elferrat und ein Prinzenpaar das ich mag.
Dazu waren auch die Besucher der eintrittsfreien Kampagneneröffnung wirklich überdurchschnittlich nett und ließen sich auch zu Faxen vor dem Fotoapparat hinreißen.
Auch darüber freute ich mich. Ist diese, selbst wenn die Fastnacht offiziell eingeläutet wird, doch keine Selbstverständlichkeit.
Am Samstag war ich mit meinen Sportkids und deren Eltern unterwegs.
Wir nahmen (die Kids als Wettkampfteilnehmer, ich als Übungsleiter) an einem Turnier teil und staunten nicht schlecht, dass man von den Kids verlangte bereits zweimal über die volle Wettbewerbsdistanz zu gehen. Angekündigt war Turnier.
Was mein Umfeld und ich im Vorfeld als Wettbewerb mit einer verkürzten Spielzeit interpretieren, besonders wenn man gegen mehrere Mannschaften am selben Tag antritt. Auch wenn uns im Vorfeld klar war, dass es noch keinen Blumentopf für uns zu gewinnen gab (sieht man mal von solch wichtigen Errungenschaften, wie Verbesserung des Mannschaftzusammenhalts, Spielerfahrung sammeln und Co. absieht).
Am Abend sahen wir Schalke vs. Bayern München 0:2.
Wir freuten uns über zwei Stunden relaxtes familiäres Wochenende miteinander.
Sonntag fühlte ich mich wie erschlagen.
Weshalb Vater eine Kranzniederlegung meines Vereines mit dem Fotoapparat am frühen Vormittag auf dem Friedhof dokumentierte.
Während ich hundemüde und ausgelaugt im Bett lag, ausschlief.
Bis dahin war ich dem Sonntag abhandengekommen, fand mich dann aber doch noch in diesem Sonntag zurecht und war fit genug ein Herbstkonzert meines Vereines in der Turnhalle in Bild festzuhalten. Bekannte Melodien aus Film und Fernsehen, Afrikanische Klänge, Zirkusmärsche und auch Musik aus den 20 Jahren, wie die Neue deutsche Welle ließ man musikalisch auferstehen.
Vater, Mama, Cousine und Tochter, Patentante und Patenonkel waren unter den Zuschauern. Während ich zwei Stunden beschwingt durch die Musik durch die Halle lief und alles einfing was mir vor die Linse kam (Zuschauer, Musiker, Kuchentheke etc.).
Es gab zurecht am Ende des Konzertes stehende Ovationen für die Musiker.
Das Herzklopfen und Vorfreude was die Fußballweltmeisterschaften betrifft hält sich in mir noch arg in Grenzen. Dennoch werde ich diese WM als Zuschauer nicht Boykottieren.
Ja, ich finde es richtig, dass auch die Mannschaften diese nicht Boykottieren, erstens hat ein Sportler nur einmal, vielleicht wenn er glück hat 2x im Leben die Chance an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen.
Zweitens, dadurch dass, das Ereignis stattfindet fällt der Blick der Öffentlichkeit auf Katar und bleibt zumindest für vier Wochen international ein Gesprächsthema.
Die Dokumentation über Kater und die damit verbundenen Fußballweltmeisterschaft, die am Montagabend auf der ARD lief fand ich insgesamt relativ schwach. Ich bekam nicht die erhofften Antworten.
Herr „Thomas Hitzlsperger" seines Zeichens ebenfalls ehemaliger Fußballnationalspieler machte seine Aufgabe meiner Meinung nach ordentlich.
Ich lege mich nun hin, so richtig fit bin ich nämlich immer noch nicht!
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
