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„Ausgefüllt“

John Baker Sander
25. November 2022(bearbeitet)
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Gerade mache ich so eine Phase durch, wo ich es einfach nur mag stocksteif dazusitzen und zu lesen oder Gedanken nachzuhängen.

Draußen, dick eingepackt, fällt es mir viel leichter intensiv in mich zu gehen als drinnen.
In den heimischen vier Wänden fällt mir fast immer was für den Sport oder Mails oder anders zum Tippen ein.
Zu Hause findet sich sowieso generell immer etwas zu tun. (Wer kennt das nicht?).

Meist drehen sich diese Gedanken um das Leben, dies ein bisschen oder ein bisschen mehr in eine andere Richtung zu drehen.
Leider habe ich bisher nur ansatzweise eine Ahnung, was ich konkret verändern möchte?
Ausnahme das natürlich schon öfters angesprochene Zeitmanagement. Das hängt komplett durch. Das ist alles anderes als gut.
Da muss schneller oder besser schnellstens was passieren.

Früher – vor nicht einmal so schrecklich langer Zeit - fiel es mir so leicht, rechtzeitig ins Bett zu gehen, Taschen vorher zu packen, über Tage und Wochen hinweg im Vorauszudenken.
Nimmt man den Sport aus, klappt das nicht (mehr).
Vielleicht stecke ich auch zu viel Herz in den Sport und zu wenig in all die anderen auszufüllenden Lebensbereiche?


Deutschland verliert sein Eröffnungsspiel bei den Fußballweltmeisterschaften 2022 in Katar mit 2:1 gegen Japan. Schade!
Doch noch ist nichts verloren, mein Tipp, auch wenn daran außer mir – zumindest in meinem engeren Kreis - wohl so recht keiner glauben mag, Deutschland bezwingt am Sonntagabend die favorisierten Spanier.

Ich konnte das Spiel leider erst am Abend sehen. Der Alltag verhinderte, dass ich um 14 Uhr vor dem TV, pünktlich zum Anpfiff, saß.

Die große Kunst war es sich nicht spoilern zu lassen bis in den Abend hinein.

Dann genoss ich das Fußballspiel, trotz Niederlage.

Nö! Über das Wertesystem und Zeichensetzen durch Binde oder Geste möchte ich nicht eingehen. Das haben bereits andere Millionenfach besser gemacht, wie ich das je könnte.

Meine Eltern bewundere ich, dass sie nach wie vor ca. alle sechs Wochen an ihren Klassentreffen gemeinsam teilnehmen. Das scheinen immer lustige Begegnungen zu sein, bei denen man sich zusammen wunderbar miteinander amüsiert und Anekdoten und aktuelles austauscht.

Der Gedanke auf Klassenkameraden aus meiner schulischen Vergangenheit zu treffen gruselt mich derzeit sehr.
Wobei ich gleichzeitig davon überzeugt bin, diese Gespräche hätten durchaus Nährwert und Mehrwert.
Zugegeben, auf die ein oder andere Person und ihren zurückgelegten Lebensweg wäre ich auch enorm gespannt.



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!

*Blog wurde bereits am 24.11. 2022 verfasst*



Kommentare (2)

Nighty78
25. Nov. 2022, 10:43
Schande schreibt man mit n ,,, sonst heißt es ja schade :p:p:p:p:p
John Baker Sander
25. Nov. 2022, 17:52
:p selber bäh ;)
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