Es gibt den Beruf der Profikuschler.
Was ich nicht geglaubt hätte, hätte ich nicht einen seriösen Artikel zu diesem Thema gelesen.
Man verdient ca. 1, 600 Euro pro Monat. So eine Kuscheleinheit dauert laut dem Artikel ungefähr 50 Minuten. Es gibt, um an so einer Kuschelsitzung teilzunehmen, klare Regeln.
Keine Berührung an und um die Bikinizone und natürlich nicht unter der Kleidung. Gekuschelt wird nur in bequemer Kleidung.
Das Kuscheln soll gut gegen Depression, Angst vor Menschen und weiteren Störungen sein. – Respekt, wer sich so nahe an fremde Menschen heranwagt.
Meines wäre der Beruf des Profikuschler nicht.
Ich eigene mich übrigens überhaupt nicht für diesen Beruf.
Ich werde nur zum Profikuschler, wenn mir eine Frau wirklich sehr nahesteht.
Ansonsten ist mir oft schon eine einfache Umarmung zu viel. Auch wenn das etwas ist, das von Jahr zu Jahre deutlich besser ist und ich deutlich besser zulassen kann.
Dieses Jahr an Weihnachten mutiere ich voraussichtlich zum Weihnachtskuschler.
Ich kuschele mich auf die Couch und will nur Familie genießen, Lesen, TV schauen und leckeres Essen. Danach oder währenddessen kuschele ich mich dabei auf die Couch oder zu einem Power-Mittagsschläfchen in mein Bettchen.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
