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„Fenster in meinen Advent“

John Baker Sander
18. Dezember 2022(bearbeitet)
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Fragt mich nicht, wo die Blogs der letzten zwei bis drei Tage waren?
Ich weiß nicht mal so ganz genau, wieso die nicht zustande kamen?

Zumindest seit ich in „meinem" Verein als Übungsleiter tätig bin, gab es das noch nicht, dass man ein Adventsfenster präsentierte.
In den vergangenen Tagen und zukünftigen Adventstagen gab und gibt es weitere. Ob an Geschäften, Kindergarten oder bei Privatleuten.

Nach dem Alltag hatte ich eigentlich gar nicht mehr so richtig Lust mich weiter ins Kalte zu stellen, sogar das Fotografieren wollte mich nicht richtig locken. Dennoch schleifte ich mich zur Adventsfenster-Eröffnung.
Da Vater nicht verfügbar war, der war selbst mit Frau und seiner ehemaligen Grundschulklasse zum Wichteln verabredet.

Kaum am Austragungsort des Adventsfensters angekommen, war mir wie befürchtet zuerst einmal kalt und innerlich war ich mürrisch.
Was sich jedoch zu meinem Erstaunen schnell änderte.
Was vor allem an den anderen Helfern aus dem Verein lag und an den ungefähr hundert Gästen, die beste Laune waren und sich an Würstchen in Brötchen, Kinderpusch, Glühwein und guten Unterhaltungen labten.

Schnell war dadurch auch die Lust am Fotografieren wieder da.

Das Adventsfenster bestand aus einem Fenster, das aus der Zahl 15 bestand, dahinter wurde die Zahl bunt mit Krepppapier in den Vordergrund gerückt. Das andere – direkt daneben befindliche – Fenster, wurde mithilfe des Scherenschnitts, die vorhandenen Sportgruppen hervorgehoben. Die sich auf blau, grünen, rosa und gelben Krepppapier präsentierten.

Zuhause, war es ein Genuss ins warme Haus zurückzukehren.

Unfassbar, dass es Menschen gibt, die bei dieser Kälte Tag für Tag auf der Straße übernachten (müssen). Für mich (bisher) undenkbar.

Freitag war wie immer Sporttag. … und weiterhin beklagen wir viele kranke Trainingsteilnehmer die an Fieber, husten und Erkältung leiden.


Samstag traf ich mich mit Bruder in der Stadt.
Ich staunte nicht schlecht, dass Bruder von einer Frau – der Familie bisher unbekannt – begleitet wurde.
Sobald er mich entdeckte, verabschiedeten sich Bruder und die unbekannte etwas überhastet mit einem im Kuss.
Mir seine Begleitung vorzustellen, daran dachte er wohl nicht?

Wir zogen kurz zusammen durch die Stadt, ohne etwas zu entdecken, das uns zusagte. Im Anschluss landeten wir in unserem Stamm-Eiscafé.
Tranken Cappuccino und heißte Schokolade und tauschte uns über Weihnachten, Alltag und was uns sonst so einfiel aus. Nicht jedoch über seine vertraute Bekannte.

Mehr als dankbar war ich, dass wir unsere Weihnachtsgeschenke für Eltern bereits am vorangegangenen Wochenende besorgt hatten.

Für mich fiel noch eine vergünstigte, jedoch schöne schwarze Trägertasche ab, die mir ein gutes Gefühl gab und sogar Erinnerungen an meine Schülerzeit auslöste.
Auch wenn ich heutzutage nicht mehr mit oranger, schwarzer Jacke und einer Art Detektivmütze unterwegs bin.


Keine Woche mehr bis Heiligabend!
Ich gehe in den Jahresendspurt mit meinen Trainingseinheiten und freue mich bereits jetzt auf die besinnlichen und hoffentlich auch sehr ruhigen Weihnachtstage! – Ich habe so richtig Lust auf Weihnachtszeit und alles was damit zusammenhängt.



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!


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