Ob am Bahnhofsvorplatz oder vor der „Kaiserpassage" (Worms größtes Einkaufszentrum), dass es aufs Jahresende zugeht, war nicht zu überhören.Jugendliche, die es im wahrsten Sinne des Wortes krachen ließen. Böller und Batteriefeuerwerk flogen, krochen und kringelte über die Plätze.
Viele Menschen, die über Bahnhofvorplatz und zur „Kaiserpassage" mochten, mussten dem Feuerwerk ausweichen.
Einige direkt und zielstrebig. Andere eher ängstlich.
Verwundert war ich darüber, dass diese Jugendliche als man sie ansprach, nicht einlenkten mochten. Ob Mann, ob Frau, konnten die Jugendliche nicht zum Aufhören bewegen. Die Mitarbeiter der Bahn, die man von außen auch im Bahnhof herumwuseln sah, schien das Geschehen nicht zu interessieren und Polizei war ausnahmsweise keine zu sehen.
Wobei die Hüter von Recht und Gesetz gerade in den letzten Wochen verstärkt durch Worms patrouillierte.
Ich stockte Vorräte auf. Schreibutensilien. Legte mir eine Wintermütze zu.
Wobei ich mich, nachdem Blick auf die Temperaturen heute Frage, warum? – Unsere Wetterstation zeigt über 15C° im Plusbereich an.
Gegen Abend ließ ich mich nochmals in meinem Stammcafé nieder.
Mit Eisbecher und heiße Schokolade und Buch vor meiner Nase klang der letzte Gang nach Worms im Jahre 2022 gemütlich aus.
Zurück am Bahnhofsvorplatz hatte sich zum Vormittag nichts verändert.
Noch mehr Jugendliche, noch mehr Diskussionen über durch die Gegend schwirrendes Feuerwerk.
Daheim, passierte nicht mehr viel.
Ich schrieb ein Trainingsprogramm und hing bei einem interessanten Rückblick über das Jahr 1987 meinen Gedanken hinterher.
„Auf ein glückliches, gesundes und gemeinsames Jahr."
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
