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„Wettkämpfe zu Wettkämpfen“

John Baker Sander
18. März 2023(bearbeitet)
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Die Wettkampfsaison 2022/2023 war für mich, damit auch für meine Trainingsteilnehmer schon beendet.
Vielmehr sah ich mich bereits in einer Trainingszeit ohne Wettkämpfe am Wochenende.
Auch wenn sich das in dieser Saison doch noch – im Gegensatz zu anderen Jahren – stark in Grenzen hielt.

Jetzt, darf ich mit meinen Trainingsteilnehmern überraschend zu weiteren Wettkämpfen antreten. Nein, absagen lässt sich das ganze so leicht nicht, sonst muss mein Verein eine kleine aber dennoch spürbare Strafe zahlen.

Wies es dazu kam?
Zuerst konnte meine Abteilungsleiter es nicht lassen, noch ein Heimwettkampf gegen vielerlei Vernunft in den Saisonkalender zu quetschen. „Von mir aus" dachte ich. „Wenn es denn unbedingt sein muss."
Meine Wettkampfteilnehmer haben schließlich auch etwas davon.
Das Sammeln von Wettkampferfahrung ist ausgesprochen wichtig. Auch schon im Hinblick auf die kommende Saison.

Das Heimturnier soll in ungefähr fünf Wochen stattfinden.
Also ausreichend Zeit alle darauf einzustimmen. Übungsleiter als auch die Familien meiner Wettkampfteilnehmer.

Anders verhält es sich mit dem Wettkampf an diesem Sonntag.
Von dem ich nur erfuhr, da ich am Donnerstagabend Wettkampfergebnisse und Termine von anderen Wettkampfgruppen meines Heimatvereins im Internet recherchierte. Der ungeliebte Termin wurde dort relativ frisch und ohne Anmerkungen vom Verband eingetragen.

Ich wünschte, ich hätte es nicht getan.
Denn dann wüsste ich jetzt nichts vom Wettkampf.

Zuerst war ich erbost. Hatte ich dieses Wochenende doch eigentlich schon lange anders verplant. … und überhaupt, wie sollte das denn funktionieren, innerhalb weniger Tage eine Wettkampfmannschaft für Sonntag aufzustellen?
Schließlich schmieden auch Familien Wochenendpläne.

Glück im Unglück.
Es fanden sich rasch Familien, die zustimmten, auf den kurzfristig anberaumten Wettkampf zu fahren und teilzunehmen. Dennoch hinterlässt das ganze einen äußerst faden Beigeschmack. Ich mag es nicht, so kurzfristig zu informieren und es wirkt auch nicht wohlüberlegt und organisiert, wenn man drei Minuten vor 12 Bescheid gibt, dass ein Wettkampf ansteht.

Wir bringen nun als Team die zwei ausstehenden Termine noch gekonnt über die Bühne, bevor wir bis in den Herbst in die Saisonvorbereitung gehen.
Die Saisonvorbereitung ist wirklich wichtig ist, verschafft sie uns doch erstens Kraft, Technik, Schnelligkeit und Teamzusammenhalt.
Zweitens den Familien eine dringende Auszeit vom Wettkampfkalender.

Familienleben. Normale Wochenenden ohne Zusatzbelastungen und sei es auch nur für einige abzweigbare Stunden, sind unverzichtbar wichtig.
Ich merke das auch im eigenen Leib, wie wichtig so eine „Off-Season" ist.


Meine Leidenschaft für die TV-Unterhaltungsshow: „Let´s Dance" ist ebenso nicht abgeflaut. Die Show wirkt auf mich kurzweiliger denn je.
Auch wenn 80 % vielleicht sogar 90 % der Prominenten im Vorfeld für mich völlig unbeschriebene Blätter waren.
Aber die Riege, die man an Profitänzern und Prominenten (manche sind sogar mittlerweile beides) aufgetan hat, wirkt durchweg sympathisch.

Ich hätte ja darauf gewettet – Vater war derselben Meinung – dass „Ali Güngörmüs" die Show verlassen muss. Auch wenn er nicht nach Wertung aller Tänze ganz unten auf der Punkterangliste zu finden war.

Die Handball-Lobby für „Mimi Kraus" und für andere schien mir noch viel zu stark, um in der 4. Ausscheidungsshow bereits ausscheiden zu müssen.

Am meisten überzeugt bin ich derzeit von „Anna Emerkova".
Das wirkt alles ausgesprochen leichtfüßig und sympathisch.

Letztendlich ist „Lets Dance" für mich das, was es wohl sein soll, eine gute Unterhaltungsshow, bei der ich relaxen kann.




„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!



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