Gestern waren wir einkaufen und viele Arbeitskollegen treffen. Mama machte Gespräche und Haushaltseindeckung und ich lud Cocktails in den Wagen ein. "Hast was größeres vor?", lachte sie.
Heut kochen wir zusammen und geniessen Mittagessen gleich und Muttertag, Familie sein.
Solangsam setzt sich alles und wir blödeln, einen Pool darf ich nicht in den Garten stellen, aber eine Luftmatratze hab ich bestellt. Mit Getränkebecherhalter ;-).
Mama hat sich Perücken gekauft und Dienstag geht es zum Pet-CT. Sie ist gefasst und wie eine löwin.
Ich schreib schon wieder kreuz und quer... die Gedanken sind schwer zu fassen. Es sind tausende zwischen Gefühlen der Verzweiflung und Hoffnung.
Zwei Stunden dauerte der Haarschnitt mit Tante, wir ratschten und lachten, beschlossen zusammen zu halten und wann immer was ist soll Mama sich melden. Wenn es nur zum unterhalten ist
Ich google immer noch nicht. Rede mit Freundinnen die krebs und chemo mitmachten. Lass mir schonungslos von DENEN erzählen wie es wird. Je mehr ich höre, desto unvorbereiteter bin ich irgendwie.
Zentrierter werde ich, merke ich. Bin digital stiller und will jetzt wieder mein Zuhause. Meine Eltern meinen immer sie verklopfen das Haus, ich sage allweil sogar nein dazu. Mein zuhause
