Muttertag verlief ruhig.
Ich saß die meiste Zeit des Sonntages entspannt an den Bildern vom Schulfest.
Zwischendurch verbrachte die Familie Zeit miteinander.
Bei Erdbeertörtchen und Himbeerkuchen. Gemütlich und redselig. So wie ich das mag. Wen Atmosphäre herrscht und jeder scheinbar unbekümmert seinen Senf zum Weltgeschehen abgibt.
Ich bleibe Sonntagsabend auch weiterhin an der TV-Kochshow „Grill den Henssler" hängen.
Ich schaue zu Zeit, für meine Verhältnisse sehr wenig Fernsehen, hatte aber auch noch nie so viel Spaß daran, seit ein Fernseher wieder in meinem Schlafzimmer steht.
Einer meiner kleinsten Sportler bat mich in sein Freundebuch einzutragen.
Dort stehen Fragen wie: „Wer ist dein Lieblings-Ninja?" Oder „Was würdest du als Ninja tun?" Neben den Klassikern, Augenfarbe, Haare, Geschwister und Adresse.
Apropos Ninja.
Gegen Ende meiner Kindheit und in meiner Jugend sah ich viele Kampfsportfilme mit „Michael Dudikoff". Die wahrscheinlich nicht zu den Filmklassikern gehören, jedoch in mir selbst – alleine beim Zurückdenken – ein warmes Gefühl auslösen.
Das Training war okay. Mehr auch nicht.
Uns fehlte als Gruppe die Konzentration und ich muss zugeben, ich war auch höchstens bei 80 % meiner Leistungsbereitschaft. Da darf man nicht meckern, wenn man es selbst als Übungsleiter nicht vorlebt.
Die Wahl in Bremen bot meiner Meinung nach wenig Überraschendes.
Sieht man davon ab, dass man munter auf den „Habeck" einhaut. Zurecht? Meiner Meinung ist es ein Phänomen, wie schnell man Leute hochjubelt und fallenlässt.
Ihm alleine die Wahlniederlage seiner Partei anzuhängen finde ich alles andere als einen feinen Schachzug.
„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!
