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„Fettes Leck“

John Baker Sander
24. Mai 2023(bearbeitet)
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Ich erwachte am Morgen vor diesem Blogdokument. Verkrümelte mich dann jedoch wegen des bevorstehenden Alltags erstmal noch für einige Stunden ins Bett.
Nun jedoch bin ich hellwach und will den bereits kurz nach Mitternacht begonnenen Mittwochsblog noch beenden.


Vater fand an der neuen Pumpe ein Leck.
Die tropfte und trotz größter Bemühungen das Tropfen nicht einstellen wollte. Vater macht bei solchen Dingen selten halbe Sache, sodass die Pumpe – kaum drei Tage alt – beim Händler umgetauscht und damit erfolgreich ersetzt wurden.
Nun sprudelt das feuchte nass nur noch dort wo es soll.

Mit Vater war ich am weit fortgeschrittenen Nachmittag auf dem Wertstoffhof Rasenabfälle wegbringen. Auf dem Wertstoffhof tummelten sich unsere Nachbarn, Vaters Cousin und auch u.a. der Bürgermeister des Nachbardorfes. Dessen Sohn in Kindheitstagen, heutzutage bereits ein Mann in den 20ern, auch zu einer meiner Sportgruppen gehörte.
Vaters Cousin schleppte einen Computer nach dem anderen in einen Container, der Rest brachte Abfälle aus dem Garten wie wir weg.
Ein kleiner, gemochter lustiger, wie launiger Schwatz unter bekannten und fünf Minuten später gingen wir alle wieder unserer Wege.
Im Anschluss direkt auf die Friedhöfe. Die Gräber der Großeltern und die Gräber gießen von den Verwandten, die sich nicht um ihre Gräber kümmern mögen oder können.

Vater hat leichte schmerzen im Fuß. Wirkt sonst jedoch fit.
Ich mochte es neben Vater herzu stapfen und ab und an ihm das, was er bereit war an Arbeit abzugeben, ihm abzunehmen. Allzu viel war es nicht.
Unsere zotigen Gespräche waren wie immer ein flottes hin und her auf Augenhöhe, bei der jeder gleichermaßen austeilt und einsteckt.
Ich bin dankbar, dass uns niemand zuhört, weil dieser Person wahrscheinlich dann nicht auf die Idee käme, dass wir uns mögen. – Für uns ist es jedoch genau das, pure Zuneigung.

Der Zulauf in meinen Sportgruppen macht mir echt Spaß.
Dazu Eltern, die bereit sind, bei den kleinsten tatkräftig mitzuhelfen.
Gefühlt dauerte die Sportstunde ein Fingerschnippen.

„Fettes Brot" lösen sich nach 30 Jahren auf.
Gerade sind die Musiker auf großer Abschiedstournee, die sich wohl bis in das nächste Jahr zieht.
Ich mochte ihren klugen Humor und dass sie sich immer klar positioniert hatten. Besonders die Songs: „Für immer, immer", „Denxu", „Du driftest nach rechts", „Falsche Entscheidung" zählten zu meinen Favoriten.
Dass sie sich auflösen hatte ich mitbekommen, doch so richtig realisiert erst durch ein gehörtes Interview mit „Fettes Brot" Bandmitglied „König Boris".



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!


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