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„Wieda a Blog“

John Baker Sander
15. Juni 2023(bearbeitet)
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Es ist Sommer.
Hitzig. Schwitzig. Mit einer guten Atmosphäre und Ausstrahlung.

Musik die Erste:
„Wieda a Sommer" von „Gert Steinbäcker".
Dieser Song hat sich so untypischerweise ganz tief in mich hineingegraben.
Es ist als könnte ich den Song fühlen.
Offenbar ist das Lied auch nicht mehr aus mir zu verbannen.
Der Song hat über 30 Jahre bereits auf dem Buckel. Fühlt sich jedoch frisch und unverbraucht an.
Ich liebe Melodie und Text.
Der Song geht mir richtig nah und tief unter die Haut.
Wann ich zuletzt selbst einen Song so oft mitgesungen („gebrummt") habe?

Musik die Zweite:
„Herbert Grönemeyer" habe ich noch nie so lustig wahrgenommen wie beim Anhören der Aufnahme vor Live-Publikum des Podcasts, „und was machst du am Wochenende".
„Grönemeyer" selbst sagt, er wäre eigentlich ein humoriger Zeitgenosse, wirke nur oft ernst und nachdenklich, weil er meistens zu ernsten Themen befragt werde.

Zudem erzählte „Grönemeyer" von einem Lied, dass er mit seiner Band nur in Österreich spiele. „Ich habe dich lieb".
Meiner Meinung nach ein starker Song, der wirklich in die Ohren geht.

Meine türkische Bekannte „F" hat mich vom Alltag abgefangen.
„F" wirkte aufgeregt. Ihre kleine Nichte ist aufgrund von Atemproblemen vorsichtshalber ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Zum zweiten fliegt sie nun Anfang nächster Woche für mehrere Wochen zu einer Familienhochzeit und um Urlaub zu machen, nach Istanbul.

Sie liebt es, Fotos zu machen.
Mehr wie jeder andere Mensch den ich kenne. Sie bat um einige Aufnahmen. Ich kam ihrer Bitte gerne nach. Auch wenn sie wohl immer ein Sturkopf bleiben wird, sich so überhaupt nichts sagen lassen will, was das Stellen bei Fotoaufnahmen betrifft.
Ich schaffe es nicht wirklich ihr etwas Krumm zu nehmen.
Die Lebensfreude, die sie ausstrahlt, selbst wenn sie Sorgen plagen, sind mir Vorbild.

Sie ist über drei Wochen unterwegs. „F" erzählte, sie werde jeden Tag zwei bis dreimal Kleidung wechseln.
Ich fragte sie: „Musst da an Gepäck nicht richtig ordentlich draufzahlen?" Daraufhin „F" mit einem sehr breiten Grinsen: „Die mögen mich alle, die lassen mich." Damit hatte sie auch dieses Thema zur Seite gewischt.

Insgeheim freue ich mich jetzt schon auf die Geschichten, von denen sie ganz sicher berichten wird, wenn sie aus Istanbul zurückkehrt.

Was ich gerade noch mal auf eine andere bessere und menschlichere Art und Weise lerne. Dinge und auch mich, besser Hintenanzustellen um anderen Raum und Platz zu bieten. Was mir spürbar gut tut.


Abschließend noch eine Frage, die ich nicht einschätzen vermag, mich jedoch mehr beschäftigt wie sie sollte:
Sind 4 Euro für ein 0,4 Traubensaftschorle in einem Lokal ein angemessener und gerechtfertigter Preis?



„Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! – Wer immer Ihr auch seid?!


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