Champions League Zusammenfassungen mit Vater anzuschauen und zu kommentieren noch immer ein Wohlfühlakt für mich.
Diese Minuten sind wichtig für meinen Kopf und Herz.
Lustige und abwechslungsreiche Minuten!
Auch wenn Vater und ich unsere Zuneigung oft zeigen, in dem wir uns ironische Sprüche und kleinere Nettigkeiten an den Kopf ballern, erinnern sich mich stets daran, dass man als Mensch stets zulegen kann.
Wie wichtig es ist nicht nur die eigene Nase in den Regen zu halten und darauf zu warten, dass es hereinregnet (was ich hoffentlich nicht allzu oft tue?), sondern wenn man mit Menschen zu tun hat, stets auf Augenhöhe zu agieren, wie man das ja auch selbst erwartet und jenen immer absolute Wertschätzung entgegenzubringen.
Ich nehme es vorweg, so wie ich mir das vorstelle, gelingt mir das bei weitem noch nicht (immer).
Denn öfters übersehe ich doch mal jemanden, der eigentlich (mir) wichtig ist.
Aber ich kann behaupten, ich gebe mir redlich Mühe.
Vielleicht gerade, weil ich die ein oder andere Unsicherheit in mir trage?
Apropos Regen. Von dem war nichts zu sehen.
Stattdessen eine Wochenmitte mit Temperaturen in der Spitze bis zu 27 C°.
Ich hatte ein Training auf heute vorverlegt. Da bei uns bald die Kerb ansteht.
Die Übungsstunden waren richtig gut, alle waren begeistert dabei.
Jedoch wenn man eigentlich über 30 Sportfamilien im Verteiler hat und man nicht eine zweistellige Anzahl an Trainingsteilnehmern erreicht, bin ich enttäuscht. Das kann und will ich auch gar nicht verhehlen.
Zumal mir vor wenigen Tagen noch alle meine Trainingsfamilien (weit über 20 waren es dort) Bereitschaft signalisierten aufzutauchen.
Bereits am Dienstag bat mich eine Turngruppe – die Hauptmenschlich aus älteren Trainingsteilnehmern – bestand, ihnen zu zeigen, wo man Stühle finden könnten, die sie für ihre Rückenübungen benötigen würden.
Selbstverständlich kam ich der Bitte gerne nach.
Gab die Stühle aus meterhohen Stuhlreihen den älteren Teilnehmern in die Hand.
Am Morgen hatte ich eine Nachricht im elektrischen Postfach von der Gemeinde. Wer weiß, warum die Stühle im Foyer stehen?
Ich schrieb der Gemeinde zurück, dass ich vermute, dass die durchweg älteren Herrschaften die Stühle nicht mehr auf die hohen Stuhlreihen stapeln konnten?
Ob man vielleicht, weil gerade die Senioren und Kurse für Rückenschule immer wieder Stühle benötigen, einige Stühle – 5 bis 10 - im Foyer, Griffbereit für Besucher, Abteilungen und Kurse, stapeln könne?
Ich bin gespannt, was die Gemeinde antwortet und entscheidet?
Vielleicht ist dieser Blog hin und wieder viel zu überwuchert mit Sportthemen? – Aber das ist das, was mich beschäftigt und viel Platz in meinem Leben einnimmt, Begeisterung in mir entfesselt und um das sich Gedanken drehen. – Dies zum Verständnis.
Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! Wer immer Ihr auch seid?!
