Ort für die Wahl des Verbandsbürgermeisters war die Turnhalle.
Ich meine, das ein oder zweimal in vergangenen Blogeinträgen erwähnt zu
haben. ?
Es ist wirklich nicht zu verstehen, dass man die Halle für den Sportbetrieb am Montag sperrt.
Dort – in der Halle - standen einige Tische und einige Banden für die Wahlhelfer herum, um mit deren Hilfe die Leute in die richtigen „Wahlbezirke" zu lotsen.
Wegräumen für 3-Menschen – wenn sie sehr langsam sind – vielleicht eine Stunde.
Wobei ich mir zutrauen würde, diese Tische, Stühle und Co. auch alleine in einer Stunde zu beseitigen.
Das hat es in zwanzig Jahren noch nicht gegeben, dass nach einer Wahl die Halle an einem Montag für den Sportbetrieb komplett gesperrt werden musste.
Doppelt bitter für alle Sportwütigen, die ihre Trainingstermine ausgerechnet freitags und montags laut Hallenplan ausleben sollen.
Diese verlieren völlig unnötig eine gesamte Trainingswoche.
Da es nur einen Kandidaten für das Amt des Verbandsbürgermeisters bei uns zu wählen gab, konnte man sich für den zur Wahl stehenden oder eben gegen diese Person entscheiden. „Ja" oder „Nein!"
Ich habe die Einfachheit dieser Wahl gemocht.
Ungefähr drei Minuten dauerte der gesamte Wahlvorgang für mich, inklusive das vorab abzeichnen lassen, dass man um seine Wahlpflicht nachzukommen, erschienen war.
Ich konnte mich endlich aufraffen, die Schulbilder fertigzustellen und auf CD zu brennen. Sitze nun deutlich motivierter an den Kerbe-Bildern.
Morgen soll es noch einmal sommerliche 27 C° werden.
Wenn mir morgen was nicht passt, nehme ich mir nachmittags eine Auszeit vom Alltag und bleib auf einer der Wormser, Erholungsflächen lesend sitzen.
Nachdem 3. Teil der Fiona Griffith Reihe: „Fiona – Als ich tot war", folgt jetzt der Roman: „Geschenkt" von „Daniel Glattauer".
Wenn der Kriminalfall gelöst ist, man seine Hauptprotagonistin dennoch zum Ende hin ganz tief fallen lässt, bin ich mir nicht so sicher, wo das mit „Fiona" hinführen soll?
Momentan ist „Fiona" für mich ein eigener Kriminalfall.
Ich zittere gerne mit ihr mit. Sie hat absolut meinen Beschützerinstinkt geweckt. Das Schaffen Buchfiguren in dem Maße nur selten.
Selbst innerhalb von Buchdeckeln kann ich es nicht leiden, wenn Frauen hart angepackt werden oder sie mit sich selbst innerlich einen Kampf ausfechten müssen.
Bleibt zu hoffen, sie geht nicht zum Ende der Buchreihe irgendwann drauf?
Denn danach sieht es für mich gerade aus.
Mal sehen, ob „Fiona" (noch) die Kehrtwende schafft?
Ich könnte nun sofort zum 2. oder 4. Teil, der Fiona-Bänder übergehen.
Jedoch will ich zwischendurch auch immer wieder anderes lesen, da ich sicher bin, dass dann auch die Rückkehr zu „Binghams" „Fiona" mir noch mehr Freude bereiten wird.
Bruder hat sich nach der Wahl abgesetzt und war seitdem nicht mehr gesehen.
Am Samstag wurde er von uns (seiner Familie) vermisst. Sein Auto stand in seiner Garage vom Sohn/Bruder keine Spur. Zu erreichen war er anfangs auch nicht.
Wie sich herausstellte, verbrachte er den Nachmittag und weite Teile des Abends Zeit bei seinem Onkel und seiner Tante; meinen Patenonkel und Patentante.
Um meinen Patenonkel nach dessen Krankenhausaufenthalt zu besuchen.
Er hat ein weitaus besseres Verhältnis zu meinem Patenonkel und Patentante wie ich. – Was mir leider – das ist menschlich extreme schwach – relativ egal ist.
Was auf den anderen Seiten nicht einmal so verwunderlich ist?
Patenonkel ignoriert mich weitestgehend seit mehreren Jahren. Tut so als wäre ich eine fremde Person, eine lästige Fliege, wenn wir uns auf Dorffesten und ähnlichen Events begegnen.
Ich tue es ihm mittlerweile (gerne?) gleich.
Phänomen Eltern und Jahreszeit.
Kaum ist der 1. Oktober gehen Punk 19 Uhr bei uns die Rollläden herunter. Von Mitte April bis gestern waren die Läden meist nach 22 Uhr noch offen, wurden normalerweise erst zur Schlafenszeit geschlossen.
Vielleicht spürt man mit zunehmendem Alter die eigene Jahreszeitenuhr – innerliche und äußerlich Einflüsse - noch viel starker in sich wirken als ohnehin?
Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! Wer immer Ihr auch seid?!
