Sogar keinen Gedanken hatte ich an den Tag der Deutschen Einheit verschwendet.
Erst jetzt, während ich hier sitze, den Blog tippe, fragte ich mich für einige Minuten: „Wie hattest du das damals, den Mauerfall und alles was dazugehört erlebt?"
Dieses geschichtsträchtige Ereignis war schon Thema in der Familie.
Für mich als 12-jährigen jedoch mehr ein: „Ist passiert".
Was die Menschen, die für die Wiedervereinigung auf die Straßen gingen und Politiker geleistet hatten, wurde mir erst in meinen Zwanzigern klarer.
Dieser Feiertagsdienstag fühlte sich mehr wie ein Sonntag an.
Ich schlief aus. Schrieb eine Trainingseinheit. Räumte mein Schlafzimmer auf. Der Geruch von Möbelspray und Raumspray tut meinen Sinnen gut.
Dankbar bin ich für meine Bluetooth-Kopfhörer, die mir erlauben mich kabellos durchs Zimmer beim Aufräumen zu bewegen, dabei Musik zu hören, die ich mag.
Es bleibt dabei: „Wieder a Sommer" von „Gert Steinbäcker" ist der Song 2023 für mich. Auch wenn der Song bereits Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Das Lied berührt mich stark.
Meine Familie und ich lobten die Fertigpizza als wir gemeinsam um den Küchentisch saßen.
Der Teig fest und zugleich butterweich zum Beißen, der Belag nicht trocken, reichlich und geschmacklich gut.
Ich würde ja hier die Herstellerfirma nennen, doch ich weiß nicht ihren Namen.
Nein, zur Mülltonne laufe ich jetzt wenige Minuten nach Mitternacht nicht mehr.
Am Abend hätte ich gerne den auf der ARD ausgestrahlten Film „Ballon" gesehen. Das fiel mir allerdings erst gegen 21 Uhr ein.
Ich kann es gar nicht leiden, bei einem Film erst zur Hälfte einzusteigen.
In den Hintern könnte ich mir treten. Erneut zu wenig Zeit mit den Eltern verbracht. Die Jahre laufen mir weg. Ich will und darf das eines Tages rückblickend nicht bereuen.
Stattdessen hatte ich und habe ein Hörbuch im Ohr.
Von „Cecilia Ahern": „Hundert Namen".Das sich gut hören lässt. Eine Geschichte, die mich packt. Von einer Journalistin, die einen schweren Fehler machte und nun versucht wieder ihren Weg zurück ins Leben zu finden.
Nach über vier Jahren will ich in der nächsten Woche wieder beim Badminton einsteigen. Ich muss und will wieder was tun.
In jenen Tagen hatte ich aufgehört, da ich das Gefühl hatte, das mir alles zu viel wurde; die Trainingseinheiten, Vorstand im Verein, dazu der Alltag und auch das Fotografieren. Da musste Badminton damals weichen.
Ich werde vorerst nur im 14-Tage-Rhythmus einsteigen. Schauen ob, ich das bewältige und mein Willen große genug ist.
Insgesamt sollte ich mir hinter die Ohren schreiben, dass ich fast gar nichts muss und vieles kann.Wie ich will und wann ich will.
Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! Wer immer Ihr auch seid?!

Und sich vor allem nicht mit ZUVIEL belasten. Etwas, weswegen ich Vereine scheue...